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		<title>Handicap International</title>
		<link>http://www.handicap-international.ch/</link>
		<description>Dernières nouvelles de www.handicap-international.ch</description>
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			<title>Handicap International</title>
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		<lastBuildDate>Wed, 16 May 2012 14:42:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Volksrepublik Kongo/Brazzaville - “Munitionen landeten bis zu 3 km von den Lagern entfernt.” </title>
			<link>http://www.handicap-international.ch/de/neuheiten/details/article/translate-to-de-republique-du-congobrazzaville-des-munitions-projetees-a-3-km-des-depo.html</link>
			<description>Philippe Houliat, ein professioneller Entminer, war ein Mitglied des Teams von Handicap...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Was war Ihr erster Eindruck, als sie in Brazzaville ankamen? </strong>
<br />Verwüstung. Jedes Haus war innerhalb eines 300-m-Radius’ der Explosionen dem Erdboden gleich gemacht. Wir liefen über Ruinen. Je weiter wir uns entfernten, desto geringer war der Schaden –und dennoch: ein Teil der Munitionen landete bis zu 3 km von den Lagern entfernt. Sogar Menschen, die im Kongo-Fluss fischten, zogen noch Munition mit ihren Netzen heraus. Man geht davon aus, dass mehr als 200 Menschen getötet, 2.300 verletzt und 14.000 obdachlos wurden.<br /><br /><br /><strong>Was war genau geschehen?</strong>
<br />Dieses Unglück und die damit verbundenen Folgen für die ansässigen Bewohner, geschah durch eine Kombination verschiedener Faktoren. Es begann mit einem Feuer, welches durch einen Kurzschluss verursacht wurde, der das erste Waffenlager und einen Van, der mit 12 Tonnen Steinbruch-Sprengstoff beladen war, detonieren ließ. <br /><br />Diese Detonation löste eine Explosion im zweiten Lager aus, danach eine dritte. Der Standort dieser Lager war in der Innenstadt - umgeben von Familien, die nahe der Militärbasis wohnten, und damit schon immer eine große Gefahr.. Außerdem lässt diese Art von Unfall darauf schließen, dass die Munitions- und Waffenlager nicht die Sicherheitsbestimmungen erfüllten. All diese Risiken zusammengenommen führten dann zu dem Unglück am 4. März.<br /><br /><strong><br />Was beinhaltete Ihr Projekt?</strong><br /><br />Die Explosion geschah am 4. März. Die Vereinten Nationen entsandten ihren ersten Experten am 6. März, wir trafen am 9. März ein. Am 10. März waren unsere drei Teams im Gelände einsatzfähig, beauftragt mit dem Identifizieren und Auffinden von Munitionen, um schließlich ihre Zerstörung zu organisieren.<br />Wir konnten&nbsp; die Hilfe von 3 afrikanischen Spezialisten für die Ermittlung von Sprengkörpern aus der benachbarten Demokratischen Republik Kongo in Anspruch nehmen, welche&nbsp; bisher mehr als 10 Jahre Hand in Hand mit Handicap International zusammenarbeiteten, außerdem wurden die Hilfe einer Krankenschwester und eines Teams von 15 kongolesischen Soldaten von der Regierung bereitgestellt.&nbsp; Sich auf örtliche Fachkräfte und&nbsp; Ressourcen verlassen zu können, war eine der speziellen Merkmale unserer Einsätze im Gelände. Und in der Tat ist der neue operationelle Projektkoordinator, der mich ersetzte, aus Mauretanien.<br /><br /><strong>In welcher Phase befinden sich die&nbsp; Interventionen von Handicap International jetzt?</strong><br /><br />Die anfängliche Erkennungs- und Risikominimierungsphase wurde abgeschlossen. Wir arbeiteten im östlichen Sektor des zerstörten Areals mehr als einen Monat lang. Auf die Bitte der ansässigen Bevölkerung (die Regierung hatte eine kostenlose Notruf-Hotline eingerichtet) oder als ein Resultat unserer eigenen Bemühungen, waren wir 360 Mal im Einsatz, zerstörten 1.834 (Kampf-)mittel und sicherten 30.138 Quadratmeter Wohngegend. Diese Phase ist nun abgeschlossen. Weitere humanitäre Mitarbeiter und internationale Behörden übernahmen andere Bereiche unter UN-Aufsicht.<br />Unsere Teams arbeiten nun an einem Pilotprojekt, welches auf das gesamte Gebiet ausgeweitet werden soll. Es konzentriert sich auf ein „intelligentes“ Räumen der Ruinen. Unsere Teams sortieren den Schutt per Hand und bergen sämtliche Munition, die sich noch unter den Trümmern befindet. Indem sie das tun, trennen sie den Schutt in recyclebaren Müll (Eisen, Betonsteine, Holz, etc.), nicht-recyclebare Materialien (Steine), Möbel und übriggebliebene Haushaltsgegenstände. Alles, was wieder benutzt werden kann, wird der Bevölkerung angeboten, während der nicht recyclebare Müll zum Vernichten oder Deponieren weitergeschickt wird. Auch hier werden Kongolesische Soldaten hinzugezogen, um diese große Aufgabe zu erfüllen.<br /><br /><strong>Welche Schlüsse haben Sie aus dieser Mission gezogen?</strong><br /><br />Es fängt an mit der wirklich schnellen Bereitschaft von Handicap International. Wir waren unter den Ersten, die mit den Arbeiten im Gelände begonnen, als die Anwohner noch in den Ruinen standen und sich selbst in Gefahr brachten, aber nicht wussten, was zu tun war. Gefolgt von der Möglichkeit, mit afrikanischen Kollegen zusammenzuarbeiten, was es viel einfacher machte, mit den kongolesischen&nbsp; Menschen und den Behörden des Landes zu kommunizieren. Außerdem unser innovativer Ansatz, die Trümmer zu räumen: Ich kannte Situationen, in denen der ganze Schutt lediglich zu riesigen Müllbergen aus Munition, Trümmern und wer weiß was noch aufgetürmt wurde. Wir kamen mit einer Lösung, die für die Sicherheit&nbsp; der Menschen sorgt und uns ermöglicht, den Schrott aufzubereiten und zu recyceln. Zuletzt und vermutlich am wichtigsten ist der zentrale Bedarf, mit Hilfe der Behörden präventiv zu handeln, indem Lagerverhältnisse und vorhandene (Kampf-)mittel überprüft werden, die Ausrüstung geordnet und Hilfestellung gegeben wird, wie man diese Faktoren managt,&nbsp; um eine Wiederholung dieser Unglücke zu verhindern.<br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Actualité</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 09:38:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Sahel-Niger - &quot;Manchmal essen sie tagelang nichts&quot;</title>
			<link>http://www.handicap-international.ch/de/neuheiten/details/article/sahel-niger.html</link>
			<description>Anne Gormally ist gerade aus Niger und Mali zurückgekommen. Dort nahm sie die Bedürfnisse der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[„In Niamey habe ich eine Gruppe Frauen getroffen, die alle körperlich behindert sind. Die schreckliche Ausgrenzungssituation, in der sie sich befinden, hat mich tief berührt. Sie haben weder Zugang zu den kostenlosen Verteilungen, noch zu den Läden mit angemessenen Preisen. Ihnen ist es auch&nbsp; nicht möglich, die Märkte zu besuchen, um ihre Produkte zu verkaufen und sind folglich mittellos. Eine von ihnen berichtete sogar, dass sie manchmal tagelang nichts essen“, erzählt Anne. „Dringend müssen die spezifischen Bedürfnisse der schutzbedürftigsten Personen in den geführten Nothilfeeinsätzen berücksichtigt werden, allen voran Menschen mit Behinderung und schwangere Frauen. Besonders die Zugangsprobleme zur humanitären Hilfe, mit denen sie ständig konfrontiert werden, schnell behoben werden. In diesem bereits schwierigen Kontext ist die Situation dieser Menschen besonders besorgniserregend“. Die Stadt Niamey und das Umland, wo Anne Gormally ihre Evaluierung durchführte, zählt zu den Regionen mit dem größten Anteil an Haushalten in einer Situation von schwerer Hungersnot.„ Das Problem der Hungersnot ist zwar chronisch in diesem Gebiet Afrikas, doch scheint die Situation im städtischen Umfeld, wie in Niamey, dieses Jahr deutlich schlimmer zu sein als normalerweise. Der Einsatz von Handicap International ist sehr wichtig, um die Grundversorgung der schutzbedürftigsten Menschen – Ein beträchtlicher Teil der Einwohner Niameys - zu gewährleisten.“In der Hauptstadt Nigers möchte Handicap International ein Projekt starten, das bis zu 400 Familien helfen könnte. Das entspräche fast 3.000 Menschen, darunter Familien von Menschen mit Behinderung, schwangere Frauen etc. Unter anderem will die Hilfsorganisation ihnen den Zugang zu Lebensmitteln während des gesamten Zeitraums zwischen den Ernten gewährleisten und Ihnen dabei helfen, in Nothilfemaßnahmen mit einbezogen zu werden.Handicap International kann auf sehr erfahrene Teams in Niger, Mali, und sogar in Burkina Faso zählen, da die Teams bereits seit mehreren Jahren in Entwicklungsprojekten arbeiten.
]]></content:encoded>
			<category>Actualité</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 04 May 2012 10:51:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mali: „Jeder weitere Tag ist eine Bedrohung für die bereits geschwächte Bevölkerung“</title>
			<link>http://www.handicap-international.ch/de/neuheiten/details/article/mali-jeder-weitere-tag-ist-eine-bedrohung-fuer-die-bereits-geschwaechte-bevoelkerung.html</link>
			<description>Die Nahrungsmittelkrise, die den Sahel seit einigen Monaten bedroht, wird in Mali durch die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span lang="DE-CH">„Die aktuellen Ereignisse in Mali beunruhigen uns sehr, erklärt Grégory Doucet, Programmbeauftragter für Westafrika bei Handicap International. &nbsp;</span>Seit dem 22. März hat sich die Situation der Bevölkerung, die bereits unter einem erschwerten Zugang zu den knappen und überteuerten Lebensmitteln leidet, zusätzlich verschlechtert.“ Eine Gruppe Malischer Armeeoffiziere haben den Präsidenten Amadou Toumani Touré gestürzt, während zur gleichen Zeit die Tuareg-Rebellen und die Islamisten von Ansar Dine im Norden des Landes fortschritten und die Kontrolle über mehrere wichtige Städte, darunter Timbuktu, übernahmen.
<span lang="DE-CH">„Die Unsicherheit und die Plünderungen haben die medizinischen Dienste lahmgelegt und verhindern für den Moment jegliche humanitäre Hilfe, auch die Verteilung von Lebensmitteln“, unterstreicht Grégory Doucet. „Wir mussten unsere operationellen Teams bestehend aus Malischen Mitarbeitern aus Timbuktu abziehen, zu gross war das Risiko, dass sich die &nbsp;</span>Lebensumstände weiterhin verschlechtern.“ Das Land ist nach wie vor unter internationaler Blockade. Für Handicap International, seit 1996 im Land tätig, ist klar: soll eine schlimme Krise für die Bevölkerung verhindert werden, muss sich die Situation schnell verbessern. Die erwähnten Ereignisse passierten gerade nachdem die Organisation eine Aufklärungsmission bezüglich der Nahrungsmittelkrise im Mali und &nbsp;- umfassender im Sahel (vor allem im Niger) - abgeschlossen und die ersten Hilfeleistungen für die Schwächsten auf die Beine gestellt hatte.
<span lang="DE-CH">Laut dem Amt für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA)<span lang="DE-CH">[i]</span></span>&nbsp;haben sich Mitte März -und somit vor dem Staatsstreich - bereits rund 100 000 Menschen innerhalb des Landes deplatziert. Ohne Zweifel ist diese Zahl heute um Einiges höher. „Die aktuelle Situation behindert unsere Hilfeleistungen. Nebst zahlreichen öffentlichen Gebäuden und NGO’s wurden auch unsere Büros geplündert, erklärt Gregory Doucet. „Wie alle anderen humanitären Akteure sind wir heute gezwungen abzuwarten, bis sich die Sicherheitslage wieder normalisiert, damit wir aktiv werden können, auch wenn wir wissen, dass die Zeit gegen uns arbeitet. Jeder zusätzliche Tag ist eine weitere Belastung für die bereits geschwächte Bevölkerung, die von einer grossen Hungerkatastrophe bedroht wird.“
<span lang="DE-CH">&nbsp;</span>
<div style="mso-element:endnote-list"><br clear="all" /> 
<hr   />
<div style="mso-element:endnote"><span style="mso-endnote-id:edn1"><a href="de/news.xml#_ednref1" name="_edn1"><span lang="FR"><span lang="FR">[i]</span></span></a></span><span lang="FR"> </span><span lang="DE-CH">Amt für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA), 13. März 2012.</span></div></div>]]></content:encoded>
			<category>Actualité</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 16:23:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Streubombenkonvention : Handicap International begrüsst die baldige Ratifizierung des Verbotes, bedauert aber den schwachen Gesetzestext</title>
			<link>http://www.handicap-international.ch/de/neuheiten/details/article/translate-to-de-convention-sur-les-sous-munitions-handicap-international-salue-la-prochaine-rat.html</link>
			<description>Der Nationalrat hat am Montag, 5. Februar 2012 die Änderungen des Kriegsmaterialgesetzes (KMG)...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span lang="DE-CH">Allerdings erlaubt es der verabschiedete Gesetzestext nicht, die Finanzierung der Produktion dieser Waffen effektiv zu verbieten. Die Straftäter könnten, um sich zu verteidigen&lt;s&gt; &lt;/s&gt;zugeben, dass sie nicht die Absicht hatten in die Produktion der verbotenen Waffen zu investieren. Diese Schwächen im Gesetzestext wurden von Juristen des Nationalrates hervorgehoben, ohne dass die vorgeschlagenen Änderungen die Mehrheit zum Zeitpunkt der Abstimmung erhielt.</span>
<span lang="DE-CH">Es besteht also weiterhin die Gefahr, dass Sparkapital und Pensionskassengelder aus der Schweiz in die Produktion der vom KMG verbotenen Waffen investiert werden. Es liegt somit an der Zivilgesellschaft, die Namen derjenigen Unternehmen, die diese verbotenen Waffen produzieren, publik zu machen und laufend Studien über diejenigen Schweizer Finanzinstitute zu veröffentlichen, welche das KMG verletzen.</span>]]></content:encoded>
			<category>Actualité</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 09:46:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gefährliche Kriegswaffen bedrohen Zivilbevölkerung noch immer</title>
			<link>http://www.handicap-international.ch/de/neuheiten/details/article/gefaehrliche-kriegswaffen-bedrohen-zivilbevoelkerung-noch-immer.html</link>
			<description>Handicap International zieht eine Zwischenbilanz ein Jahr nach dem ersten Aufstand und setzt seinen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ein Jahr nach Beginn der libyschen Aufstände und lange nach Ende der kämpferischen Auseinandersetzungen gefährden explosive Überreste des Krieges weiterhin die Bevölkerung. Handicap International konzentriert sich in Libyen auf zwei Hauptziele: Die Räumung von Minen und explosiven Überresten des Krieges in früheren Konfliktgebieten sowie die Risikoaufklärung, um Unfälle zu verhindern. Bereits im März 2011 begann das Aufklärungsprogramm über die Vermeidung von Unfällen mit explosiven Überresten des Krieges. 
<br /><strong>Sicherheit für die Bevölkerung: ein oberstes Ziel für Handicap International</strong><br />Handicap International konzentriert seine Arbeit auf zwei Hauptziele: Die Räumung von Minen und explosiven Überreste des Krieges in früheren Konfliktgebieten, um die Sicherheit und Risikoaufklärung für Bürger zu gewährleisten und Unfälle zu verhindern. Aus diesem Grund hat Handicap International im März 2011 damit begonnen, gefährdete Bevölkerungsgruppen über Risiken von explosiven Überresten des Krieges zu schulen. Seitdem hat die Organisation seine Aufklärungsmaßnahmen auf die Gefahren von Handfeuerwaffen ausgeweitet, da viele Bürger solche besitzen.<br /><br />Räumungsmaßnahmen in den Städten<br />In den vergangenen Wochen haben drei Räumungsteams von Handicap International mit der Säuberung in kontaminierten Gebieten bei Tripoli und Sirte begonnen. In weniger als einem Monat fanden die Teams bereits mehr als 600 explosive Kriegsreste, die nun beseitigt werden. „Nach dem Ende der Kämpfe ist das erste, was die Menschen wollen, nach Hause zurückkehren, obwohl diese Gebiete vermint und bombardiert wurden. Nicht selten begeben sie sich so unwissentlich in Gefahr, “ erklärt Frédéric Maio, verantwortlich für die Aktionen von Handicap International in Libyen. „Einige von ihnen versuchen sogar, Metall oder Sprengstoff aus zurückgelassenen Bomben zu gewinnen; ein extrem risikoreiches Verhalten.&nbsp; Deshalb müssen diese Waffen zerstört werden und wir müssen dafür sorgen, dass die Bürger sich der Gefahren bewusst sind.“<br />&nbsp;<br /><strong>Risikoaufklärung über Kleinwaffen</strong><br />Die Öffnung von Waffenlagern durch Gaddafis Streitkräfte während des Vormarsches der Rebellen und die Lieferungen verschiedener Staaten zu Beginn des Konfliktes haben zu der Verbreitung einer unbestimmbaren Menge an Kleinwaffen geführt. Diese kamen in die Hände von Menschen, die nicht für ihre Verwendung ausgebildet wurden. Mit den richtigen Maßnahmen hätten viele Unfälle vermieden werden können. „Wir müssen beispielsweise verhindern, dass Feierlichkeiten in Tragödien enden, weil Zivilisten in die Luft schießen und dadurch sich und andere verletzen“, sagt Frédéric Maio. In nur zwei Monaten, zwischen Oktober und November 2011, wurden in Tripolis 400 Menschen durch Kleinwaffen getötet. Deshalb organisiert Handicap International Schulungen zur Prävention, um vor allem den am stärksten betroffenen Bevölkerungsgruppen – den Jugendlichen – grundlegende Sicherheitsvorkehrungen vertraut zu machen. Einige hundert Lehrer wurden ausgebildet, damit sie ihren Schülern und deren Eltern das richtige Verhalten vermitteln. Außerdem werden in mehreren Städten Aufklärungs-Sets verteilt und in akut gefährdeten Gebieten aussagekräftige Plakate auf Reklameflächen aufgehängt.<br />&nbsp;<br /><strong>Risikoaufklärung über Minen und Blindgänger</strong><br />Seit Beginn der Konflikte im März 2011 hat Handicap International außerdem einige hundert Libyer geschult, um in der Risikoaufklärung über Minen und andere explosive Überreste des Krieges tätig zu werden. Dieses Programm trägt maßgeblich dazu bei, Unfälle zu verhindern. Auch hierbei werden Veranstaltungen in Schulen, Unternehmen, für Behörden und Organisationen und teilweise in Zusammenarbeit mit Moscheen organisiert, sowie Aufklärungsmaterialien verteilt und informative Radiospots gesendet.<br /><br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Actualité</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 14:16:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Handicap International auf dem 13. Rang der besten NGOs</title>
			<link>http://www.handicap-international.ch/de/neuheiten/details/article/handicap-international-auf-dem-13-rang-der-besten-ngos.html</link>
			<description>Handicap International wurde vom The Global Journal (Sitz in Genf und New York) mit dem 13 Platz...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mehr Informationen wie die Beschreibung unserer Organisation sowie die komplette Rangliste finden Sie unter folgendem Link :<br /><br />&nbsp;<br />http://theglobaljournal.net/article/view/490/<br /><br /><br />http://www.theglobaljournal.ch/product.php?id_product=32<br /><br />&nbsp;<br />Untenstehend finden Sie die 20 bestplazierten Organisationen des GLOBAL TOP100 BEST NGOs :<br /><br />01 Wikimedia Foundation<br /><br />02 Partners In Health<br /><br />03 Oxfam<br /><br />04 BRAC<br /><br />05 International Rescue Committee<br /><br />06 PATH<br /><br />07 CARE International<br /><br />08 Ärzte ohne Grenzen<br /><br />09 Danish Refugee Council<br /><br />10 Ushahidi<br /><br />11 Mercy Corps<br /><br />12 Heifer International<br /><br />13 Handicap International<br /><br />14 Human Rights Watch<br /><br />15 Barefoot College<br /><br />16 Transparency International<br /><br />17 Water For People<br /><br />18 Save The Children International<br /><br />19 Amnesty International<br /><br />20 Action Contre La Faim<br /><br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Actualité</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 09:49:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Handicap International startet humanitäre Hilfsmaßnahmen wegen der tödlichen Taifune in den Philippinen</title>
			<link>http://www.handicap-international.ch/de/neuheiten/details/article/handicap-international-startet-humanitaere-hilfsmassnahmen-wegen-der-toedlichen-taifune-in-den-phili.html</link>
			<description>Nachdem Handicap International schon länger mit mehreren Entwicklungsprojekten auf den Philippinen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Am Freitag den 16. Dezember 2011 traf der Taifun Washi die Südküste des Landes und verursachte mindestens 800 Todesfälle. 100 000 Menschen waren gezwungen, ihre Häuser zu verlassen und vor dem Sturm zu fliehen. Öffentliche Behörden, internationale Organisationen und Nicht-Regierungs-Organisationen leisten in Zusammenarbeit Nothilfe, um die betroffene Bevölkerung zu unterstützen.


Handicap International koordiniert seine Tätigkeiten mit anderen Nicht-Regierungs-Organisationen. Aufgrund von früheren Katastropheneinsätzen auf den Philippinen können wir auf einen reichen Erfahrungsschatz zurückgreifen und so schnelle und effektive Nothilfemaßnahmen durchführen, um Leben zu retten und weitere katastrophale humanitäre Konsequenzen verhindern.

]]></content:encoded>
			<category>Actualité</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 14:56:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Zukunftsweisende Absichtserklärungen am Ende der Streubombenkonferenz im Libanon</title>
			<link>http://www.handicap-international.ch/de/neuheiten/details/article/zukunftsweisende-absichtserklaerungen-am-ende-der-streubombenkonferenz-im-libanon.html</link>
			<description>Mit einer einstimmigen Verabschiedung der Erklärung von Beirut, die Verpflichtungen der nächsten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Die Opferhilfe im Mittelpunkt der Diskussion<br /></strong>Die Unterstützung der betroffenen Staaten und Menschen wurde von vielen der anwesenden Staaten als ein zentrales Ziel des Vertrags betont. „Die tausenden von Opfern, die unschuldig getroffen wurden, sind nun endlich die wichtigsten Begünstigten des Vertrags“, erklärt Aynalem Zenebe, eine äthiopische Überlebende eines Unfalls mit Streumunition. Im Laufe der Konferenz, haben die Staaten genauere Angaben über die gesammelten Daten zu den Opfern dieser Waffen gemacht sowie zum Teil über die finanziellen Mittel zur Gewährleistung ihrer Rehabilitation.“ „Dies ist ein Fortschritt im Kampf gegen Streubomben,“ erklärt Paul Vermeulen, Verantwortlicher für Advocacy und politische Aktionen von Handicap International. „Die Regierungen müssen sich engagieren die betroffenen Opfer zu registrieren und jeder Vertragsstaat hat die Verpflichtung Lösungen für ihre entsprechenden Bedürfnisse zu bieten.“<br /><strong>&nbsp;<br />Fortschritte und Universalisierung<br /></strong>Seit der ersten Vertragsstaatenkonferenz 2010 in Laos sind immerhin 17 neue Staaten hinzugekommen. Eine besonders erfreuliche Ankündigung zu Beginn der Konferenz war der Beitritt von Afghanistan, eines der am stärksten betroffenen Länder. Der Beitritt eines betroffenen Landes bedeutet immer auch, dass die Räumung der gefährlichen Blindgänger innerhalb von 10 Jahren abgeschlossen sein muss – eine Herausforderung, für die Afghanistan die besondere Unterstützung anderer Vertragsstaaten benötigen wird. <br />Die Konferenz hat deutlich gemacht, dass die Vertragsstaaten durchaus ihre Verpflichtungen ernst nehmen. 12 Staaten haben ihre Bestände bereits vernichtet, insgesamt immerhin 600.000 Streubomben mit mehr als 25 Millionen Submunitionen.<br />Dass Nicht-Vertragsstaaten wie China und Russland, die bei dieser Konferenz als Beobachter teilgenommen haben, ihre Positionen rechtfertigen mussten, ist ein Zeichen für die Stigmatisierung von Streubomben, die der Vertrag über seine Mitglieder hinaus bewirken kann. Nicht anwesend bei der Konferenz waren jedoch die USA, die sich bis heute weigern, dem Oslovertrag ebenso wie dem Ottawa-Vertrag über ein Verbot von Anti-Personen-Minen beizutreten. 
<strong>Die Mobilisierung muss weiter gehen auch im aktuellen Fall von Libyen<br /></strong>Die Konferenz hat wieder deutlich gemacht, dass das Engagement der Regierungen und ihrer BürgerInnen nicht nachlassen darf. Immer noch sind 31 Staaten und nicht-staatliche Regionen von Blindgängern aus Streubomben betroffen. Hunderttausende Menschen leben täglich unter der Bedrohung durch diese Waffen.Besondere Aktualität erhält die Streubombenproblematik dadurch, dass Libyen eben gerade einen Streubombeneinsatz erleben musste. Handicap International führt dort deshalb ein aktuelles Programm zur raschen Aufklärung der betroffenen Bevölkerung durch, denn so lange die Blindgänger noch im Land liegen, ist es besonders wichtig, dass die Menschen, insbesondere Kinder, die Gefahr einschätzen können. Mit diesem Programm hat Handicap International bereits Zehntausende Libyer erreicht. Nach Ende der Kampfhandlungen ist nun auch ein Räumungsexperte vor Ort, um den Bedarf zur Kampfmittelbeseitigung zu evaluieren.
<br /><strong>Medienkontakt :<br /></strong>Olivia Maillot, PR-Projektbeauftragte&nbsp; <br />Tel.: 022 710 93 35 oder 078 889 72 50 <br />E-Mail : <link omaillot@handicap-international.ch>omaillot@handicap-international.ch</link>&nbsp;
]]></content:encoded>
			<category>Actualité</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 10:02:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Verbot von Streubomben : Der Ständerat ist aufgefordert das Gesetz am 15. September klarzustellen.</title>
			<link>http://www.handicap-international.ch/de/neuheiten/details/article/verbot-von-streubomben-der-staenderat-ist-aufgefordert-das-gesetz-am-15-september-klarzustellen.html</link>
			<description>Das Projekt zur Ratifizierung der Oslo-Konvention zum Verbot von Streumunition wird im Ständerat...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Während heute in Beirut die 2. Konferenz der Teilnehmerstaaten an der Osloer Konvention zum Verbot von Streubomben eröffnet wird, findet in der Schweiz, die das Abkommen 2008 unterzeichnet hat, im Ständerat an diesem Donnerstag den 15. September, die Beratung über den Inhalt des Ratifizierungstextes statt. Zu den wichtigen Modifizierungen des KMG gehört das Finanzierungsverbot der verbotenen Waffen. Die Schweiz trägt, Seite an Seite mit anderen Staaten, hiermit zur Präzisierung der internationalen Norm bei, welche die „Unterstützung“ bei der Herstellung solcher Waffen verbietet.
Dennoch beinhalten die Konzepte über direkte und indirekte Finanzierungsverbote, die in das neue Gesetz eingebracht werden sollen, verschiedene Einschränkungen. Während nämlich die direkte Finanzierung verboten ist, wird die indirekte Finanzierung nur dann untersagt, „wenn sie darauf ausgerichtet ist, die direkte Finanzierung zu umgehen“ (Art. 8b Abs. 2). Es sind aber diese indirekten Finanzierungen, die die Hauptquelle an frischem Geld zur Herstellung immer neuer Waffen darstellen. Handicap International ist der Ansicht, dass es unmöglich ist, einen solchen Verstoss zu beweisen, und dass dieser Satz (der redundant ist zu Art. 35b Abs.2) nicht im KMG stehen sollte.
In Artikel 35b Abs.2 legt das neue KMG dar, dass im Falle indirekter Finanzierungen der Urheber dann nicht strafbar ist, wenn „er sich nur mit der Möglichkeit eines Verstosses gegen das Finanzierungsverbot arrangiert“ […] . Um solche Möglichkeiten weitestgehend zu reduzieren, und um dieses Verbot wirklich sinnvoll zu machen, fordert Handicap International, dass die Schweiz aktiv zur Erstellung einer internationalen Liste der Firmen beiträgt, die Streumunition herstellen. Eine solche Transparenz würde den Schweizer Banken und ihren Auslandsniederlassungen, sowie den Finanzinstitutionen, Vermögensverwaltern und anderen Investoren, die Konten in der Schweiz besitzen, ermöglichen, sich nach klaren Regeln zu richten.
<br />Medienkontakt :<br />Olivia Maillot, PR-Projektbeauftragte&nbsp; <br />Tel.: 022 710 93 35 oder 078 889 72 50 <br />E-Mail : <link omaillot@handicap-international.ch>omaillot@handicap-international.ch</link>]]></content:encoded>
			<category>Actualité</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 14:51:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Handicap International bereitet sich auf einen Einsatz in den umkämpften Gebieten vor</title>
			<link>http://www.handicap-international.ch/de/neuheiten/details/article/handicap-international-bereitet-sich-auf-einen-einsatz-in-den-umkaempften-gebieten-vor.html</link>
			<description>Handicap International ist seit mehreren Monaten in Libyen aktiv und klärt über die Gefahren auf,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Seit mehreren Tagen dauern die Kämpfe zwischen den Streitkräften Muammar Gaddafis und den Aufständischen um die Vorherrschaft in der Hauptstadt Tripoli an. Handicap International ist dazu in der Lage, sehr schnell ein Team in die betroffenen Gebiete zu entsenden. Denn das Ende von Kampfhandlungen bedeutet nicht, dass alle Gefahr für die Zivilbevölkerung gebannt ist. So ist es sehr wahrscheinlich, dass im umkämpften Stadtgebiet explosive Kriegsreste gefunden werden (z.B. Artilleriegranaten, Granatwerfer, Raketen, Fernlenkgeschosse, Bodenminen, nicht explodierte Granaten), die für die Bevölkerung eine tödliche Gefahr darstellen. Die Organisation möchte die Risiken auswerten, denen sich die betroffene Bevölkerung gegenübersieht und, falls nötig, Präventionsmaßnahmen anbieten.

Einige Wochen nach dem Beginn der Unruhen in Libyen war bereits ein Team von Handicap International vor Ort, um eine Untersuchung der betroffenen Landesteile auf explosive Kriegsreste und die davon ausgehenden Gefahren durchzuführen. Die Untersuchung von Handicap International bestätigte die Vermutung, dass die explosiven Kriegsreste eine immense Gefahr für die Bevölkerung darstellen. Umfangreiche Räumungsarbeiten werden nach dem Ende der Auseinandersetzungen nötig sein. Um möglichst viele Unfälle zu vermeiden und Leben zu retten, hat die Organisation in der Zwischenzeit Informations-Aktionen und Veranstaltungen zur Minenaufklärung für die betroffenen Menschen ins Leben gerufen.

Handicap International sensibilisiert die Bevölkerung, vor allem die Kinder, für die Gefahren von Minen und explosiven Kriegsresten. In Benghazi bieten die Mitarbeiter von Handicap International Kurse an, um den Menschen die richtigen Verhaltensweisen gegenüber Minen und explosiven Kriegsresten nahe zu bringen: Sich nicht nähern, das Objekt nicht berühren, die Gefahrenzone markieren, die Teams von Handicap International und die lokalen Behörden informieren. Eine weitere Zielgruppe für diese Aktionen sind im Moment auch Beschäftigte von Privatfirmen, lokalen Behörden und anderen Hilfsorganisationen.&nbsp;

Seit dem 23. Juni führt Handicap International die Sensibilisierungs-Aktivitäten auch in Ajdabiya durch. Die Organisation hat so genannte „Scouts“, Pfadfinder, ausgebildet, die Materialien zur Minenaufklärung nach Misratah bringen, eine der besonders schwer getroffenen Regionen.

Übrigens: Der Übergangs-Nationalrat in Libyen hat in einer Presseerklärung vom 27. April 2011 erklärt, keine Bodenminen (Anti-Personen- und Anti-Fahrzeug-Minen) mehr einzusetzen und den Bestand zu vernichten. Der Nationalrat hat ebenfalls Bereitschaft geäußert, sich an Entminungs- und Minenaufklärungs-Aktivitäten zu beteiligen und sich um Opferhilfe zu kümmern.

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			<category>Actualité</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 15:22:00 +0200</pubDate>
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