Eine Kinderprothese Eine Kinderprothese Eine Kinderprothese Eine Kinderprothese

Unterschreiben Sie die Petition
für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen in die humanitäre Hilfe der Schweiz

 

Weltweit leben heute mehr als 1,3 Milliarden Menschen – das ist jeder sechste Mensch – mit Behinderungen. In Krisenzeiten werden diese Menschen als Erste vergessen und von weltweiten Entwicklungsprogrammen ausgeschlossen, die Zugang zu Grundbedürfnissen wie Gesundheitsversorgung, Sicherheit, Bildung und Beschäftigung bieten.

Wir fordern die Schweiz auf, jetzt zu handeln. Ab Winter 2026 werden wir eine Motion beim Bundesrat einreichen, um sicherzustellen, dass Menschen mit Behinderungen in die humanitäre Hilfe der Schweiz einbezogen werden.

 
 

Niemanden zurücklassen

Jede Unterschrift zählt, um die humanitäre Hilfe der Schweiz inklusiver zu gestalten und die Chancen zu erhöhen, dass die Schweizer Politiker:innen die Motion annehmen.

 
 
 
 
 

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Was ist das Problem?

 

Menschen mit Behinderungen gehören in humanitären Krisen zu den schutzbedürftigsten Menschen. Dennoch werden sie nach wie vor weitgehend ausgegrenzt:

 
Eine Frau mit Krücken in der Wüste Eine Frau mit Krücken in der Wüste Eine Frau mit Krücken in der Wüste Eine Frau mit Krücken in der Wüste
 

25%

 

der Menschen in Krisengebieten leben mit einer Behinderung.

 
Ein Kind, das eine Krücke hält Ein Kind, das eine Krücke hält Ein Kind, das eine Krücke hält Ein Kind, das eine Krücke hält
 

50%

 

der Kinder mit Behinderung haben noch nie eine Schule besucht.

 
Eine Person, die mit einer Prothese sitzt Eine Person, die mit einer Prothese sitzt Eine Person, die mit einer Prothese sitzt Eine Person, die mit einer Prothese sitzt
 

80%

 

der Menschen mit Behinderungen in Ländern mit niedrigem oder mittlerem Einkommen sind arbeitslos.

 
Ein lachendes Kind, dem eine Prothese angepasst wird Ein lachendes Kind, dem eine Prothese angepasst wird Ein lachendes Kind, dem eine Prothese angepasst wird Ein lachendes Kind, dem eine Prothese angepasst wird
 

90%

 

der Opfer von Explosivwaffen sind Zivilist:innen.

 
 

Trotz des Engagements der Schweiz werden die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen in der humanitären Hilfe heute nicht ausreichend berücksichtigt:

  • kein verbindlicher strategischer Rahmen,
  • fehlende Inklusionsvorgaben für Projekte,
  • fehlende Daten und unzureichendes Monitoring,
  • geringer Einbezug der Betroffenen.

Das Ergebnis:

eine weniger wirksame und weniger gerechte Hilfe und Tausende Menschen, die zurückgelassen werden.

Krücken an einer Wand Krücken an einer Wand Krücken an einer Wand Krücken an einer Wand
 
 

Was wir von der Schweiz fordern

 

Das Übereinkommen der UNO über die Rechte von Menschen mit Behinderungen verpflichtet die Schweiz dazu, ihre internationale Zusammenarbeit inklusiv zu gestalten. Zwar gibt es Fortschritte in diesem Bereich, diese sind jedoch bisher nicht ausreichend.

Mit der Motion, die wir im Winter 2026 einreichen werden, fordern wir den Bundesrat zu konkretem Handeln auf. Er soll die Inklusion von Menschen mit Behinderungen in die humanitäre Hilfe durch Anwendung bestehender Mechanismen stärken:

  • Einbezug von einfachen Inklusionskriterien in alle Projekte,
  • Gewährleistung von Mindeststandards für Barrierefreiheit, Nichtdiskriminierung und Berücksichtigung besonderer Bedürfnisse,
  • Einführung klarer Indikatoren zur Fortschrittsmessung,
  • Stärkung der Unterstützung von Opfern von Minen und Explosivwaffen,
  • Sicherstellung der aktiven Beteiligung von Behindertenorganisationen an Konzeption, Umsetzung und Evaluation der Programme.
 
 

Häufig gestellte Fragen:

 

Wozu dient meine Unterschrift?

Sie ermöglicht es, die Motion aktiv zu unterstützen und somit deutlich zu machen, dass es in der Bevölkerung eine breite Unterstützung für eine inklusive humanitäre Hilfe gibt.

Was ist eine Motion?

Eine Motion ist ein parlamentarisches Instrument, mit dem der Bundesrat beauftragt wird, einen Gesetzesentwurf vorzulegen oder eine konkrete Massnahme zu ergreifen.

Wie können Sie die Arbeit von Handicap International unterstützen?

Helfen Sie uns mit einer Spende, unterschreiben Sie die Petition und abonnieren Sie unseren Newsletter, um auf dem Laufenden zu bleiben.

 

Unser weltweites Engagement

 

Handicap International ist die führende Hilfsorganisation für Menschen mit Behinderungen im humanitären Bereich. Seit über 40 Jahren ist sie in fast 60 Ländern weltweit aktiv. Im Jahr 1997 wurde sie gemeinsam mit anderen Organisationen mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Ein Kind winkt mit einem bandagierten Bein und Krücken neben ihm Ein Kind winkt mit einem bandagierten Bein und Krücken neben ihm Ein Kind winkt mit einem bandagierten Bein und Krücken neben ihm Ein Kind winkt mit einem bandagierten Bein und Krücken neben ihm
 
Broken chair Broken chair Broken chair Broken chair
 

Unser Engagement in der Schweiz seit 30 Jahren

 

Handicap International ist seit 30 Jahren auch in der Schweiz aktiv, um zu informieren, zu sensibilisieren und politischen Wandel zu bewirken.

Als kraftvolles Symbol gegen Minen und Explosivwaffen verkörpert Broken Chair in Genf den Einsatz der Organisation für den Schutz der Zivilbevölkerung.

Mit ihrer Advocacy-Arbeit setzt sich die Handicap International gegenüber internationalen, Bundes- und Kantonsbehörden für die Stärkung der Rechte von Menschen mit Behinderungen ein.

Die Organisation ist zudem Mitglied des Swiss Disability and Development Consortium und erarbeitet gemeinsam mit CBM, FAIRMED und IDA eine Roadmap (2025–2026), um die Inklusion von Menschen mit Behinderungen in die Schweizer Entwicklungszusammenarbeit konkret zu verbessern.

 
 

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Ein Kind im Rollstuhl Ein Kind im Rollstuhl Ein Kind im Rollstuhl Ein Kind im Rollstuhl

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