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UNSER EINSATZ IN GAZA

Helfen Sie uns, verletzte und behinderte Menschen zu unterstützen.

UNSER EINSATZ

Seit dem 7. Oktober und der Eskalation der Gewalt zwischen Israel und der Hamas wurden in Gaza mindestens 26’751 Palästinenser:innen durch die anhaltenden Bombardements der israelischen Streitkräfte getötet und rund 65’636 verletzt. Die israelische Offensive folgte auf den massiven Angriff der Hamas am 7. Oktober, bei dem 1200 Israel:innen getötet und 240 Israel:innen und Ausländer:innen als Geiseln genommen wurden. Unsere Teams sind seit 1997 im Einsatz und kümmern sich um die Bedürfnisse der palästinensischen Bevölkerung.

(Zahlen aktualisiert im Februar 2024)

 

VERTEILUNG VON HILFSGÜTERN

Unsere Teams verteilen lebensnotwendige Güter. Bisher haben wir 575 Rollstühle und 309 Erste-Hilfe-Kits an vertriebene Familien verteilt.

Haytham Abusabet, HI-Mitarbeiter, hilft bei der Verteilung der Hilfsgüter in Gaza. Haytham Abusabet, HI-Mitarbeiter, hilft bei der Verteilung der Hilfsgüter in Gaza. Haytham Abusabet, HI-Mitarbeiter, hilft bei der Verteilung der Hilfsgüter in Gaza. Haytham Abusabet, HI-Mitarbeiter, hilft bei der Verteilung der Hilfsgüter in Gaza.

© HI

NOTHILFE

Wir kümmern uns um Schwerverletzte und Menschen mit  Behinderungen und versorgen sie mit Pflegematerial.

Ein HI-Mitarbeiter versorgt einen kleinen Jungen mit Gipsarm Ein HI-Mitarbeiter versorgt einen kleinen Jungen mit Gipsarm Ein HI-Mitarbeiter versorgt einen kleinen Jungen mit Gipsarm Ein HI-Mitarbeiter versorgt einen kleinen Jungen mit Gipsarm

© HI

PSYCHOLOGISCHE UNTERSTÜTZUNG

Unsere Teams leisten psychologische erste Hilfe, um die vom Konflikt Betroffenen zu beruhigen und zu unterstützen. Für Kinder sind Spiele besonders wichtig, um ihre Ängste zu lindern. So haben unsere Freiwilligen bereits für mehr als 18’000 Kinder in den Notunterkünften verschiedene Freizeitaktivitäten wie Sport, Gesangs- und Tanzunterricht etc. organisiert.

Unser HI-Team bei der Organisation von Aktivitäten in den Notunterkünften in Gaza Unser HI-Team bei der Organisation von Aktivitäten in den Notunterkünften in Gaza Unser HI-Team bei der Organisation von Aktivitäten in den Notunterkünften in Gaza Unser HI-Team bei der Organisation von Aktivitäten in den Notunterkünften in Gaza

© HI

AUFKLÄRUNG ÜBER DIE RISIKEN VON EXPLOSIVEN KRIEGSRESTEN

Wir organisieren Veranstaltungen, um über die Gefahren von explosiven Kriegsmunitionsrückständen zu informieren und aufzuklären. Rund 11’115 Kinder und Erwachsene haben an unseren Veranstaltungen zur Risikoaufklärung und zum Schutz vor Konflikten teilgenommen.

Risikoaufklärung durch HI-Freiwillige in einem Lager der Vereinten Nationen in Khan Younis, Gaza. Risikoaufklärung durch HI-Freiwillige in einem Lager der Vereinten Nationen in Khan Younis, Gaza. Risikoaufklärung durch HI-Freiwillige in einem Lager der Vereinten Nationen in Khan Younis, Gaza. Risikoaufklärung durch HI-Freiwillige in einem Lager der Vereinten Nationen in Khan Younis, Gaza.

© HI

#CeasefireNOW von Genf aus zu einem sofortigen Waffenstillstand im Gazastreifen und in Israel aufrufen. HI bündelte seine Kräfte auf dem Platz der Nationen mit Broken Chair, CARE, Intersos, Médecins Sans Frontières, Médecins Du Monde Schweiz und Terre des Hommes Lausanne. © T.Million / HI

AUFRUR ZUM WAFFENSTILLSTAND: #CeasefireNow

Wir rufen alle Konfliktparteien auf, den Einsatz von Explosivwaffen in den dicht besiedelten Regionen Israels, der besetzten palästinensischen Gebiete und des Libanon einzustellen. Wir unterstützen auch #CeasefireNow Ende 2023 gestartet, den Aufruf zu einem dauerhaften Waffenstillstand im Gazastreifen und in Israel, um eine humanitäre Katastrophe und den Verlust weiterer unschuldiger Menschenleben zu verhindern und sicherzustellen, dass humanitäre Hilfe schnell und sicher geleistet werden kann.

ERFAHRUNGSBERICHT UNSERES TEAMS VOR ORT

Sharaf lebt in der Stadt Chan Yunis im Süden von Gaza. Er leitet unser Team, das schutzbedürftigen Bevölkerungsgruppen beim Zugang zu Unterkünften, Bildung und Rehabilitation unterstützt. Er beschreibt die Situation in Gaza:

"Die Lage ist katastrophal, eine Krise in der Krise. Die Menschen sind im Norden, Osten und Süden durch einen Zaun und im Westen durch das Meer eingeschlossen. Der Zugang und der Grenzübergang werden durch Schüsse und Bomben blockiert."


"Jeden Tag erhalte ich Anrufe oder erfahre über die sozialen Medien, dass einer oder mehrere meiner Freunde getötet oder verletzt wurden. Erst gestern Morgen erfuhr ich von zwei, die getötet und zwei, die verletzt wurden. Alle in Gaza kennen diese Situation. Sowohl die Toten als auch die, die noch leben, haben alle eine ähnliche Geschichte erlebt, eine Geschichte der Angst oder des Verlustes."

Sharaf, unser Bereichsleiter in Gaza Sharaf, unser Bereichsleiter in Gaza Sharaf, unser Bereichsleiter in Gaza Sharaf, unser Bereichsleiter in Gaza

FACTSHEETS


Lesen Sie die Factsheets (auf Englisch), die wir über die Folgen der Bombardierungen in Gaza erstellt haben:

 
 

UNSERE PRÄSENZ IN PALÄSTINA


Unser erstes Projekt in Palästina startete 1996. Seit 27 Jahren unterstützen unsere Teams die palästinensische Bevölkerung – sowohl im Westjordanland als auch in Gaza – in verschiedenen Bereichen. Handicap International Palästina führt Projekte in den Bereichen Katastrophenvorsorge und Risikominderung, körperliche und funktionelle Rehabilitation, wirtschaftliche Integration und Erholung sowie inklusive Bildung durch.

 

HELFEN SIE UNS

 

 

Nothilfe Ukraine Nothilfe Ukraine Nothilfe Ukraine Nothilfe Ukraine

Um diese schwere Krise zu bewältigen, brauchen wir Ihre Hilfe.
Unterstützen Sie unser Engagement für die ukrainische Zivilbevölkerung.

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© M.Monier / HI
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Der massive Einsatz von Explosivwaffen in der Ukraine hat Strassen, Spitäler und Schulen zerstört und ganze Landstriche isoliert. Wir weisen auf die Gefahren hin, die von Blindgängern ausgehen, und auf die wachsenden Bedürfnisse der Menschen, die nicht aus den Kampfgebieten fliehen konnten. 

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Wir begleiten die Überlebenden der schweren Erdbeben in Syrien weiterhin bei der Rehabilitation und leisten psychologische Unterstützung.

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Mehr als 400’000 Menschen mit Behinderungen versuchen unter schwierigsten Bedingungen zu überleben.

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