HI-Teams im Kampf gegen Covid-19

Nothlife
International

Europa ist momentan das Epizentrum der Coronavirus-Pandemie. Doch das Virus breitet sich  auch in Entwicklungs- und Schwellenländern aus und verursacht weltweit Beunruhigung. Die Zahl der betroffenen Menschen nimmt täglich zu. Angesichts dieser beispiellosen und dramatischen Situation ergreift Handicap International (HI) besondere Massnahmen zum Schutz ihrer Teams, zur Aufrechterhaltung ihrer Einsatzfähigkeit und zur weiteren Unterstützung der am stärksten gefährdeten Personen.

© P. Poussereau / HI

Handicap International Schweiz

Angesichts der aktuellen Entwicklungen möchte Handicap International Schweiz auch aktiv dazu beitragen, die Ausbreitung des Virus so weit wie möglich zu verlangsamen. Wir befolgen die Massnahmen und Empfehlungen des Schweizerischen Bundesrats.
 
Aus diesem Grund hat HI Schweiz eine Reihe von Massnahmen zum Schutz unserer Mitarbeiter/-innen und der Öffentlichkeit - insbesondere von Menschen mit Behinderung, älteren Menschen und anderen besonders Schutzbedürftigen – beschlossen.
 
Alle geplanten öffentlichen und internen Präsenz-Veranstaltungen sind bis auf weiteres abgesagt. Termine werden weiterhin so weit wie möglich wahrgenommen, jedoch per Telefon oder Telefonkonferenz. Die Post wird bearbeitet, und unsere Telefonzentraleist weiterhin jeden Tag erreichbar. 

Gesundheit hat oberste Priorität

Da die Gesundheit aller Menschen für uns Priorität hat, tun wir alles, um die Teams über Schutz- und Gesundheitsmassnahmen zu informieren.  Unsere Teams in Europa und Nordamerika sowie in unseren Projektländern arbeiten, wo immer dies möglich ist, vor allem durch Telearbeit. Unser Ziel ist es, in unseren rund 60 Projektländern für die Begünstigten einsatzbereit zu bleiben. 

Die Schwächsten schützen

Die Pandemie wächst in vielen Ländern, in denen Menschen mit Behinderung, Verletzte, Flüchtlinge und Vertriebene – Menschen, denen wir täglich helfen – leben. Diese Menschen sind am meisten gefährdet: Menschen, die bereits Armut und Ausgrenzung, Konflikte und Katastrophen erleben. Zum jetzigen Zeitpunkt kann sich die Situation, die in den westlichen Ländern bereits schlimm ist, für die Bevölkerung in einigen unserer Einsatzländer, und insbesondere für unsere Begünstigten, als katastrophal erweisen. Wir möchten ihnen in dieser Situation mehr Unterstützung als je zuvor zukommen zu lassen.

Wie kann HI am besten helfen?

Wir erstellen derzeit Pläne, wie wir unsere Aktivitäten kontinuierlich fortsetzen können, um unsere Arbeit für die Schutzbedürftigsten unter den sich ändernden Umständen zu gewährleisten. HI trifft Vorkehrungen, um unsere Massnahmen an die Entwicklung der Pandemie anzupassen und eine adäquate Antwort darauf zu finden. Gleichzeitig unterstützen wir die allgemeinen Bemühungen zur Bekämpfung des Coronavirus.

Wir brauchen Ihre Unterstützung! Ihre Hilfe ist wichtiger denn je. 

7 April 2020

19 März 2020

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Nadia Ben Said
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