Paralympics in Rio: „Ein gut ausgestatteter Athlet ist ein motivierter Athlet!“

Inklusion
Demokratische Republik Kongo

In Vorbereitung auf die Paralympischen Spiele, die in Rio, Brasilien, stattfinden, hat Handicap International teilnehmenden Athletinnen und Athleten mit Behinderung aus dem Kongo spezielle Rennrollstühle überreicht. Der Vorsitzende des Nationalen Paralympischen Komitees der Demokratischen Republik Kongo beglückwünschte Handicap International zu dieser Initiative.

John, l’athlète du Comité Paralympique du Congo, s’exerce avant la course de démonstration | © R. Colfs / Handicap International

Am 21. Juni 2016 begrüssten wir 20 Sportlerinnen und Sportler bei einer Zeremonie, die vom Nationalen Paralympischen Komitee der Demokratischen Republik Kongo organisiert wurde. Bei dieser Zeremonie überreichten wir ihnen die von Handicap International gespendeten Rollstühle. Die Veranstaltung fand im Martyrs Stadion in Kinshasa statt und wurde unter anderem vom Generalsekretär für Sport, zwei Vertretern des Ministeriums für Jugend und Sport sowie dem Leiter der Abteilung für Rehabilitation am Provinzkrankenhaus in Kinshasa besucht.

Die Paralympischen Spiele, an denen vier der Athletinnen und Athleten teilnehmen werden, sind eine bedeutende Gelegenheit, um abermals zu zeigen, dass Menschen mit Behinderung dieselben Rechte haben wie Menschen ohne Behinderung. Catherine Stubbe, Direktorin von Handicap International in der Demokratischen Republik Kongo, erklärte in ihrer Rede im Stadion: „Die Athleten, die heute bei uns sind, sind in erster Linie Sportlerinnen und Sportler. Wir unterstützen ihr Engagement und leisten unseren Beitrag dazu, auch durch das Rehabilitationsprojekt „TEAM CONGO“, das von USAID finanziert wird.“ In diesem Projekt fördert Handicap International im Kongo Menschen mit Behinderung, damit sie selbständiger leben können.

Die Überreichung der Rollstühle durch Handicap International erfüllte das Nationale Paralympische Komitee der Demokratischen Republik Kongo mit Stolz und Freude. So lobte Betty Miangindula, die Vorsitzende des kongolesischen Paralympischen Komitees unsere Initiative: „Handicap International hat diesen Sportlerinnen und Sportlern erneut geholfen, ein Hindernis auf dem Weg zur Teilnahme an den Spielen zu überwinden. Aus psychologischer Perspektive sind gut ausgestattete Athleten auch motivierte Athleten: Sie werden ihr Bestes geben und mit Stolz an den Paralympischen Spielen teilnehmen.“

Einer der Athleten, John Muengani, zeigte sich sehr dankbar und froh darüber, dass Handicap International die speziell angepassten Rennrollstühle gespendet hat. Voller Stolz erklärte er, dass er damit sein Land bei den Paralympischen Spielen in Rio vertreten werde.

Cérémonie de remise des fauteuils
© R. Colfs / Handicap International

Sport und Behinderung

Handicap International führt Projekte in verschiedenen Ländern durch, um die Selbstverwirklichung und Inklusion von Menschen mit Behinderung durch Sport zu fördern – dazu gehören auch Kinder in Flüchtlingslagern im südlichen Bangladesch. Ebenfalls im Juni 2016 organisierte Handicap International das erste inklusive Kricket-Spiel in Indien, das Spieler mit und ohne Behinderung aus Hochschulen im indischen Bundesstaat Jammu und in Kaschmir miteinander spielen liess.

 

9 September 2016

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf

Nadia Ben Said
Verantwortliche Medien
(FR/DE/EN)

Tel : +41 22 710 93 36
[email protected]

 

Bleiben Sie informiert !

Erhalten Sie aktuelle Informationen zu unseren Aktivitäten vor Ort und unsere Notfallaufrufe.

HELFEN
Sie mit

Lesen sie weiter

UKRAINE: «Früher wollte ich einfach nur wieder gehen können. Dank Handicap International (HI) glaube ich daran, sogar rennen zu können!»
© HI
Gesundheit und Prävention Inklusion Rehabilitation

UKRAINE: «Früher wollte ich einfach nur wieder gehen können. Dank Handicap International (HI) glaube ich daran, sogar rennen zu können!»

Wie viele andere Ukrainer:innen leidet Nadezhda unter gesundheitlichen Problemen, die sich durch den Krieg noch verschlimmert haben. Dank der von Handicap International angebotenen Rehabilitationsmassnahmen konnte sie nach ihrer Evakuierung ihre Schmerzen lindern, neue Energie tanken und wieder nach vorn blicken.

Nach dem Zyklon Fytia: Leben wieder aufbauen
© Y. Andria / HI
Inklusion

Nach dem Zyklon Fytia: Leben wieder aufbauen

Die 85-jährige Denise weiss, was es bedeutet, innerhalb weniger Stunden alles zu verlieren. Am 31. Januar 2026 fegte der Zyklon Fytia mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 210 Kilometern pro Stunde über den Norden Madagaskars hinweg. In der Region Boeny, in der Denise lebt, drang das Wasser in die Häuser ein und zerstörte die Ernten. Dank der Hilfe ihrer Kinder konnte sie ihr Haus rechtzeitig verlassen. Einige Wochen später erhielt sie von Handicap International finanzielle Unterstützung, um die Folgen des Zyklons zu bewältigen.

Weltweite Umfrage zeigt: Kürzungen der internationalen Hilfe treffen Menschen mit Behinderungen schwer
© I. Rugenge / HI
Inklusion Rechte von menschen mit behinderungen und politik

Weltweite Umfrage zeigt: Kürzungen der internationalen Hilfe treffen Menschen mit Behinderungen schwer

Eine von Handicap International (HI) in über 35 Ländern durchgeführte Umfrage zeigt die verheerenden Folgen der Kürzungen bei der internationalen Hilfe für Menschen mit Behinderungen: zunehmende Ausgrenzung, eingeschränkter Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen und existenzielle Bedrohung. Der Bericht bezeichnet die Situation als «drastischsten Rückgang der Hilfe in der modernen Geschichte».

 

Bleiben Sie informiert !

Erhalten Sie aktuelle Informationen zu unseren Aktivitäten vor Ort und unsere Notfallaufrufe.

 
 

Kontakt

Handicap International Schweiz
Avenue de la Paix 11, 1202 Genf
+41 (0)22 788 70 33
[email protected]

Uns kontaktieren

IBAN: CH66 0900 0000 1200 0522 4

 
 

Suchbegriff eingeben

 
 

Unser Netzwerk

 
 

Folgen Sie uns