Handicap International verpflichtet sich zur Reduzierung des CO2-Fussabdrucks
2026 bekräftigt die Organisation ihre Verpflichtung zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen.
Symbolbild: Verteilung von Hygienekits in Haiti nach dem Erdbeben vom 14. August 2021 | © F. Roque/HI
Der Klimawandel stellt eine globale Herausforderung dar und verschärft humanitäre Bedürfnisse weltweit. Gleichzeitig haben auch humanitäre Organisationen und ihre Einsätze Auswirkungen auf die Umwelt. Um ihrer Verpflichtung, «keinen Schaden anzurichten», nachzukommen, müssen NGOs geeignete Massnahmen ergreifen, um ihren CO?-Fussabdruck so weit wie möglich zu reduzieren.
Um ihre humanitäre Arbeit mit den ökologischen Herausforderungen in Einklang zu bringen, hat Handicap International mehrere internationale Verpflichtungsrahmen unterzeichnet:
- Jahr 2020 unterzeichnete Handicap International die Klimaschutz-Erklärung humanitärer Organisationen des Netzwerks «Réseau Environnement Humanitaire». Damit verpflichtete sich die Organisation, ihre Umweltauswirkungen zu messen und zu reduzieren, ihre Arbeit an Klimakrisen anzupassen, über ihre Fortschritte zu berichten und andere Akteure zu ermutigen, ihre Ambitionen zu verstärken.
- 2021 schloss sich Handicap International zudem der Klima- und Umweltcharta für humanitäre Organisationen der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung an – gemeinsam mit über 400 humanitären Organisationen und 13 Staaten.
Handicap International handelt auf zwei Ebenen:
- Reduzierung: Die Organisation versucht, ihren CO?-Fussabdruck zu reduzieren, indem sie die Treibhausgasemissionen begrenzt und in den Projekten nachhaltigere Praktiken einführt.
- Anpassung: Die Organisation stärkt mit ihren Teams zur Reduzierung von Katastrophenrisiken und zur Anpassung an den Klimawandel die Widerstandsfähigkeit der verletzlichsten Bevölkerungsgruppen gegenüber den bereits spürbaren Auswirkungen der Klimakrise.
2018 verabschiedete Handicap International eine offizielle Richtlinie zur Verringerung ihres ökologischen Fussabdrucks. Diese Richtlinie ermöglichte es, die erforderlichen Ressourcen für die Erstellung der CO?-Bilanz bereitzustellen. Diese wurde im Laufe des Jahres 2022 auf Basis der Referenzdaten von 2019 konsolidiert. Auf dieser Grundlage verpflichtete sich die Organisation, ihre Emissionen bis 2030 um 50 Prozent zu reduzieren.
Im Januar 2026 präzisierte das Netzwerk «Réseau Environnement Humanitaire» die zu erreichenden Ziele: So wurde das Ziel bestätigt, alle mit dem Betrieb der Organisationen zusammenhängenden Emissionen um 50 Prozent zu reduzieren. Im Sinne der Klimagerechtigkeit wurden jedoch keine willkürlichen Ziele mehr für Emissionen festgelegt, die mit der Hilfe für gefährdete Bevölkerungsgruppen zusammenhängen.
Diese neue Ausrichtung bildet die Grundlage für die Massnahmen von Handicap International für die kommenden Jahre.
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Nadia Ben Said
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