Porträt: Imran, Afghanistan

Minen und andere Waffen Rehabilitation
Afghanistan

«Ich habe mit meinen Freunden gespielt, ich habe etwas auf dem Boden gesehen. Ich habe es berührt. Es ist explodiert.» Imran hat beide Beine verloren. Wir versorgten ihn mit zwei Prothesen und führte Rehamassnahmen durch, um seine neuen Beine anzupassen.

kleiner Junge, der mit zwei Beinprothesen läuft und sich mit zwei blauen Stangen abstützt

Imran während einer Reha-Sitzung in unserem Zentrum in Kandahar | © Ouest France - P. Moyon / HI

Imrans Unfall

Imran spielte mit seinen Freunden auf einem Hügel, als der Unfall geschah: 

«Zusammen mit Freunden bin ich auf den Hügel im Dorf Kohak gestiegen. Ich habe etwas gesehen, das anders aussah, und als ich es berührt habe, ist es explodiert.»

Imran hat beide Beine verloren.

So haben wir ihn begleitet 

Sein Vater brachte ihn ins Mirwais Regional Hospital, wo er operiert wurde. Imran mussten beide Beine amputiert werden. Nachdem er sich ausreichend erholt hatte, kam er in unser Rehabilitationszentrum. Da haben wir ihm zwei Beinprothesen angefertigt. Und dann lernte er mit Hilfe unserer Physiotherapeuten wieder Gehen. Zudem erhielt er einen Rollstuhl.

Imrans neues Leben

Imran kann nun wieder am täglichen Leben teilnehmen. 

«Ich habe das Gefühl, dass ich meine Beine wiedergefunden habe. Ich kann wieder laufen und mit meinen Freunden spielen.»

Sein Porträt im Video 

Einsatzländer

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf

Nadia Ben Said
Verantwortliche Medien
(FR/DE/EN)

Tel : +41 22 710 93 36
[email protected]

HELFEN
Sie mit

Lesen sie weiter

22’600 Zivilpersonen durch Explosivwaffen getötet
© T. Nicholson / HI
Minen und andere Waffen

22’600 Zivilpersonen durch Explosivwaffen getötet

Dem Explosivwaffen-Monitor zufolge wurden im Jahr 2025 22’600 Zivilpersonen durch Explosivwaffen getötet. Dies entspricht einem Rückgang von 21 % gegenüber dem Höchststand von 28’600 im Jahr 2024. Doch diese Verbesserung ist trügerisch: Sie erklärt sich durch die Waffenstillstände in Gaza und im Libanon, wo die Zivilbevölkerung jedoch nach wie vor unter Bombardierungen leidet. Überall sonst verschlechterte sich die Lage: Es gab mehr betroffene Länder, mehr Waffenarten und mehr zerstörte zivile Einrichtungen. Die Zivilbevölkerung in mindestens 65 Ländern und Gebieten litt unter dem Einsatz von Explosivwaffen.

Schule dank Minenräumung wiedereröffnet
© T. Nicholson/HI
Minen und andere Waffen

Schule dank Minenräumung wiedereröffnet

Yasser al-Sanad, der Leiter der Al-Najah-Schule, berichtet von den Auswirkungen der Minenräumung durch Handicap International. Die Schule stand seit Ausbruch des Bürgerkriegs 2011 leer. Jetzt konnte sie gesichert werden und nimmt wieder ihre wichtige Rolle im Herzen der Stadt ein.

Handicap International begrüsst den Beitritt des Libanon zum Minenverbotsvertrag
© Xavier Bourgois / Handicap International
Minen und andere Waffen

Handicap International begrüsst den Beitritt des Libanon zum Minenverbotsvertrag

Der Libanon wird dem Übereinkommen über das Verbot von Antipersonenminen beitreten – ein Schritt, den wir nachdrücklich begrüssen. Als 162. Vertragsstaat dieses lebensrettenden Abkommens setzt das Land ein wichtiges Zeichen für den Schutz der Zivilbevölkerung vor den verheerenden und wahllosen Auswirkungen von Antipersonenminen.
 

 

Kontakt

Handicap International Schweiz
Avenue de la Paix 11, 1202 Genf
+41 (0)22 788 70 33
[email protected]

Uns kontaktieren

IBAN: CH66 0900 0000 1200 0522 4

 
 

Suchbegriff eingeben

 
 

Unser Netzwerk

 
 

Folgen Sie uns