200 Mobilitätshilfen für Verletzte in Gaza

Nothlife
Palästinensische Gebiete

Der humanitäre Bedarf der Zivilbevölkerung im Gazastreifen ist immens. Vor allem Verletzte, chronisch Kranke und Menschen mit Behinderung brauchen Hilfe. Unserem Team ist es nun gelungen, 200 Mobilitätshilfen davon 150 Rollstühle in ein Krankenhaus in Gaza-Stadt zu bringen. Diese helfen dabei, die Menschen wieder mobil zu machen und ihnen so den Zugang zur Gesundheitsversorgung zu erleichtern. 

Ein Lastwagen inmitten der Ruinen mit drei HI-Mitarbeitern, die die Ware nach Gaza bringen.

Unsere Team lieferten 200 lebensnotwendige Rollstühle und andere Mobilitätshilfen an Patient*innen eines Krankenhauses in Gaza-Stadt | © HI

"Als ich die Rollstühle und andere Hilfsmittel von Handicap International zum ersten Mal sah, konnte ich es nicht glauben. Diese Hilfsmittel sind in Gaza inzwischen selten. Für uns ist es schwer, die hohe Anzahl von verletzten und amputierten Menschen zu versorgen. Wir sind HI unglaublich dankbar, dass sie uns diese Geräte zur Verfügung gestellt haben: Wir brauchen sie dringend. Unsere Ressourcen gehen zur Neige, daher ist diese Unterstützung eine grosse Erleichterung. Mit den neuen Hilfsmitteln können wir endlich diejenigen versorgen, die sie am dringendsten brauchen.“ - Leiter der Physiotherapie in einem Krankenhaus in Gaza-Stadt


Nach wie vor ist der Zugang zu humanitären Hilfsmitteln sehr eingeschränkt und sie reichen nicht aus, um die vielen Verletzten ausreichend zu versorgen.

Aufruf zu einer sofortigen Waffenruhe

Handicap International und zahlreiche weitere Hilfsorganisationen rufen dringend zu ungehindertem Zugang für humanitäre Hilfe auf sowie zur Einstellung der Bombardierung der Zivilbevölkerung. Wir fordern ausserdem die Freilassung aller Geiseln und die menschenwürdige Behandlung aller Kriegsgefangenen. Ein dauerhafter Waffenstillstand ist unerlässlich, um die Bevölkerung im Gazastreifen zu versorgen.

6 März 2024
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53 International NGOs warn Israel’s recent registration measures will impede critical humanitarian action. 
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International humanitarian organizations operating in the occupied Palestinian territory warn that Israel’s recent registration measures threaten to halt INGO operations at a time when civilians face acute and widespread humanitarian need, despite the ceasefire in Gaza.On 30 December, 37 INGOs received official notification that their registrations would expire on 31 December 2025. This triggers a 60-day period after which INGOs would be required to cease operations in Gaza and the West Bank, including East Jerusalem.

Rückblick 2025: Danke für Ihre Unterstützung!
© A. Rahhal / HI
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DANKE! 

Dank Ihrer Grosszügigkeit konnten wir 2025 mehr als 400 Projekte in rund 60 Ländern umsetzen. Ob Gesundheitsversorgung, Bildung, Inklusion oder Aufklärung über die Gefahren von Landminen – Ihre Hilfe hat Leben verändert.  

Schauen Sie sich die Höhepunkte dieses solidarischen Jahres in unserem Videorückblick an. 

Darfur: Menschen mit Behinderungen stärker bedroht als je zuvor
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Nothlife

Darfur: Menschen mit Behinderungen stärker bedroht als je zuvor

Nach zweieinhalb Jahren eines verheerenden Konflikts befindet sich der Sudan den Vereinten Nationen zufolge in der grössten humanitären Krise weltweit. Nach der monatelangen Belagerung von El Fasher hat sich die Gewalt in Darfur verschärft und die ohnehin kritische humanitäre Lage weiter verschlechtert. Tausende Menschen, darunter Zivilist:innen und Mitarbeitende von Hilfsorganisationen, sind von einem Klima des Terrors betroffen. Menschen mit Behinderungen sowie besonders schutzbedürftige Bevölkerungsgruppen sind einem noch höheren Risiko ausgesetzt. Berichten zufolge wurden Menschen mit Behinderungen hingerichtet, weil sie nicht fliehen konnten. Handicap International ist alarmiert über diese Situation und prangert die schweren Verstösse gegen das humanitäre Völkerrecht an.

 

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