GAZA: Notfalltherapien zur Vermeidung von Behinderungen dringend erforderlich

Nothlife
Palästinensische Gebiete

Bei Demonstrationen am 14. und 15. Mai wurden an der Grenze zwischen Gaza und Israel rund 3.000 Menschen verletzt. Die medizinische Versorgung in Gaza ist durch die plötzliche Ankunft einer grossen Zahl von Opfern völlig überlastet. Handicap International (HI) stellt Notfall-Rehamassnahmen bereit, um zu verhindern, dass Patienten eine dauerhafte Behinderung entwickeln.

Ein 11-jähriges Kind wurde bei einer Demonstration am 12. Mai in Gaza verletzt.

Ein 11-jähriges Kind wurde bei einer Demonstration am 12. Mai in Gaza verletzt. | © Ali Jadallah / Anadolu Agency / AFP

In den nächsten Tagen werden HI und seine lokalen Partner zehn mobile Teams aufbauen. Zu diesen Teams gehören Rehabilitationsexpert/-innen, Psycholog/-innen und Sozialarbeiter/-innen. Sie werden Reha-Massnahmen und psychosoziale Unterstützung für die Verwundeten und ihre Familien anbieten.

Insgesamt wurden seit Beginn der Demonstrationen im vergangenen März rund 12.000 Menschen verletzt - davon mehr als 3.500 mit Schusswunden. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) riskieren 11 Prozent der Verletzten seit Beginn der Demonstrationen eine dauerhafte Behinderung – das sind mehr als 1.000 Menschen.

Das Gesundheitssystem in Gaza kann den aktuellen Bedarf nicht decken. Die Patienten müssen das Krankenhaus fast sofort - in der Regel nach drei Tagen - verlassen, um Betten für andere Patienten freizugeben, was den Zugang zur notwendigen Nachsorge erschwert.
Ohne Behandlung oder Rehabilitation kann ein Patient Infektionen oder Komplikationen entwickeln, die zu einer dauerhaften Behinderung führen können.
 

Helfen Sie der Zivilbevölkerung. Machen Sie eine Spende

Einsatzländer

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf

Nadia Ben Said
Verantwortliche Medien
(FR/DE/EN)

Tel : +41 22 710 93 36
[email protected]

HELFEN
Sie mit

Lesen sie weiter

Handicap International verpflichtet sich zur Reduzierung des CO2-Fussabdrucks
© F. Roque/HI
Gesundheit und Prävention Nothlife Rechte von menschen mit behinderungen und politik

Handicap International verpflichtet sich zur Reduzierung des CO2-Fussabdrucks

2026 bekräftigt die Organisation ihre Verpflichtung zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen.

Ukraine: Anstieg an schwerverletzten Zivilisten und Menschen mit Behinderung
© L. Hutsul / HI
Minen und andere Waffen Nothlife Rehabilitation

Ukraine: Anstieg an schwerverletzten Zivilisten und Menschen mit Behinderung

Nach nun fast vier Jahren Bombardierungen und Beschuss wächst die Anzahl an schwerverletzten Zivilistinnen und Zivilisten in der Ukraine. Die humanitäre Hilfsorganisation Handicap International (HI) weist auf die gestiegene Zahl an schlimmen Verletzungen wie Amputationen oder Verbrennungen und an Menschen mit Behinderungen hin sowie auf den enormen Bedarf an Fachkräften und Hilfsmittel. Immer mehr Menschen benötigen Physiotherapie, Prothesen und psychologische Unterstützung.

Als Kind mit Behinderung in Gaza: Basheers Leben unter Bomben
© Khalil Nateel / HI
Inklusion Nothlife

Als Kind mit Behinderung in Gaza: Basheers Leben unter Bomben

Die Geschichte des elfjährigen Basheer aus Gaza zeigt, wie Kinder mit Behinderungen ihren Alltag unter Bomben erleben. Sie unterstreicht auch die Bedeutung von Organisationen wie Handicap International, die sich dafür einsetzen, ihnen wieder ein normales Leben zu ermöglichen.

 

Kontakt

Handicap International Schweiz
Avenue de la Paix 11, 1202 Genf
+41 (0)22 788 70 33
[email protected]

Uns kontaktieren

IBAN: CH66 0900 0000 1200 0522 4

 
 

Suchbegriff eingeben

 
 

Unser Netzwerk

 
 

Folgen Sie uns