© Fondation Digger
Minen und andere Waffen
Die Stiftung Digger mit Sitz in Tavannes im Kanton Bern arbeitet seit 2011 mit Handicap International in der Casamance im Senegal zusammen, einer Region, die noch immer von den Folgen eines bewaffneten Konflikts gezeichnet ist. Anfangs lieferte Digger Maschinen. Heute geht die Rolle der Stiftung weiter: Sie beteiligt sich aktiv an der Wiederaufnahme der Einsätze, unter anderem indem sie einen Teil der Teams vor Ort mitfinanziert. Nun wurde eine neue Minenräummaschine in den Senegal geschickt.
Déminage des munitions non explosées (UXO) dans un village cible du Laos. © HI
Minen und andere Waffen
Der Streubomben-Monitor 2026 zeigt: Die Zahl der Opfer von Streumunition blieb 2025 mit 1063 Getöteten oder Verletzten weiterhin extrem hoch. 87 Prozent der Opfer waren Zivilist:innen. Streumunition wurde vom Iran, von Myanmar, Russland, Thailand und der Ukraine eingesetzt. Weitere mögliche Einsatzländer konnten nicht bestätigt werden. Der Austritt Litauens aus dem Übereinkommen im Jahr 2025 ist ein schwerer Schlag und schwächt dessen Wirksamkeit erheblich. Vom 14. bis 18. September werden die Staaten in Vientiane, Laos, zur dritten Überprüfungskonferenz des Übereinkommens zusammenkommen. Wir rufen sie dazu auf, dort ihr Engagement für das Übereinkommen zu bekräftigen.
Drapeaux de Handicap International sur le Pont du Mont-Blanc à Genève. © HI
Veranstaltung
Vom 7. bis 10. September 2026 werden die 24 Fahnen der Mont-Blanc-Brücke in Genf in den Farben von Handicap International Schweiz stehen. Anlässlich ihres 30-jährigen Bestehens in der Schweiz nutzt die Organisation diesen symbolträchtigen Ort, um die Öffentlichkeit für die Einbeziehung von Menschen mit Behinderung in die humanitäre Hilfe und die internationale Zusammenarbeit der Schweiz zu sensibilisieren.