Aufrecht leben ist online! Nr. 60 22 Februar 2016
Mit dem Einsatz von explosiven Waffen in bevölkerten Gebieten kann internationales humanitäres Recht verletzt werden. Dieses verlangt von den Konfliktparteien, dass sie das Prinzip der Trennung zwischen Zivilbevölkerung, Kombattanten und zivilen Einrichtungen wie Schulen, Spitälern etc. respektieren. Gemessen an den erwarteten militärischen Gewinnen kann der Einsatz dieser Waffen unter den Zivilisten, die sich in der Einschlagzone aufhalten, extrem viele Opfer fordern.
- Schweiz
Das erschütternde Testimonial der 14-jährigen Roqaya 19 Februar 2016
Schauen Sie sich das Video mit dem erschütternden Testimonial von Roqaya an. Handicap International unterstützt das 14-jährige Mädchen, ein Opfer des Konflikts in Syrien, das ausserordentlichen Mut und Willenskraft beweist.
- Syrien
Bombardierung eines Krankenhauses von Ärzte ohne Grenzen im Norden Syriens 16 Februar 2016
Am Montag, dem 15. Februar, wurde in Marat al-Numan, 280 Kilometer nördlich von Damaskus, ein von der humanitären Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ unterstütztes Krankenhaus bei einem Luftangriff getroffen. Die Bilanz: 7 Tote und Dutzende Verletzte.
- Syrien
Irak: Die Zivilbevölkerung ist das Hauptopfer der Gewalt 11 Februar 2016
Ende Januar veröffentlichten die Vereinten Nationen einen Bericht, der das erschütternde Ausmass der Gewalt gegen die Zivilbevölkerung im Irak Konflikt zeigt.
- Irak
Londoner Konferenz sucht Mittel und Wege zur Hilfe für syrische Flüchtlinge 9 Februar 2016
Vertreterinnen und Vertreter aus über 80 Staaten nahmen am 3. und 4. Februar an einer hochrangig besetzten Geberkonferenz in London teil. Dabei ging es um die Unterstützung für Syrien und die Nachbarstaaten. Schwerpunkte bildeten der Schutz der Zivilbevölkerung, die Nahrungsversorgung sowie Bildung.
- Syrien
Londoner Konferenz sucht Mittel und Wege zur Hilfe für syrische Flüchtlinge 2 Februar 2016
Die Regierungen von Deutschland, Norwegen, Grossbritannien und Kuwait laden am 3. und 4. Februar zu einer hochrangig besetzten Konferenz in London. Wie der Titel „Supporting Syria and the region“ sagt geht es bei dem Treffen, zu dem Vertreterinnen und Vertreter aus 80 Staaten erwartet werden, um die Unterstützung für Syrien und die Nachbarstaaten. Schwerpunkte der Diskussion sind Schutz für die Zivilbevölkerung, Nahrung und Bildung.
- Syrien
Name: Katja. Beruf: Minenspürhund 27 Januar 2016
Im Alter von 9 Jahren ist Katja bereits eine Veteranin und hat langjährige Erfahrung auf ihrem Gebiet. Und dennoch kommt die Belgische Schäferhündin jeden Tag aufs Neue mit frischer Energie und Enthusiasmus zur Arbeit. Sie hat bereits in beeindruckend vielen Ländern Afrikas gearbeitet: Kenia, Südsudan, Demokratische Republik Kongo, u.a., und hat dort dank ihres ausserordentlichen Geruchssinns sehr viel Sprengstoff aufgespürt.
- Senegal
Minenspürhundeführer aus Leidenschaft 27 Januar 2016
„Das ist etwas, das du nicht tun kannst, wenn du nicht leidenschaftlich dahinterstehst”. Das war das Erste, das Jonathan Matambo, Minenspürhundeführer im Minenräumungsteam von Handicap International in Casamance im Senegal, im September zu mir sagte. Der 33-Jährige teilt seine Zeit zwischen seiner Familie, die in Harare in Simbabwe lebt, und seinen beiden Minenspürhunden Katja und Rex auf.
- Senegal
Regierungen sollten sich der Auswirkungen von explosiven Waffen bewusst werden 19 Januar 2016
Heute, 19. Januar, führt der Sicherheitsrat eine offen Debatte zum Schutz der Zivilbevölkerung in bewaffneten Konflikten. Handicap International fordert in diesem Kontext die Staaten dazu auf, sich gegen den Gebrauch von explosiven Waffen in bevölkerten Gebieten auszusprechen. 32.000 Zivilisten wurden so 2014 getötet oder verletzt.
- Syrien
- Irak
Hilfsorganisationen: Syrer werden weiter hungern 13 Januar 2016
Nach den Hilfslieferungen in Madaja fordern Hilfsorganisationen humanitären Zugang für alle belagerten Städte in Syrien.
- Syrien
Sechs Jahre nach dem Erdbeben engagiert sich Handicap International immer noch an der Seite der Menschen in Haiti 11 Januar 2016
Am 12. Januar 2010 verwüstete ein Erdbeben Haiti und es gab mehr als 230.000 Tote und mehr als 300.000 Verletzte. Um den Opfern zu helfen, setzte Handicap International Ressourcen in einem nie zuvor dagewesenen Umfang ein. Heute setzt die Organisation ihre Arbeit mit den Menschen in Haiti fort.
- Haiti
Gashtiar soll wieder eigenständiger werden 6 Januar 2016
Gashtiar hat Zerebralparese. Seit einiger Zeit arbeiten unsere PhysiotherapeutInnen mit ihm und werden dabei von einem Gymnastiklehrer unterstützt – Gashtiars Vater.
- Irak
Handicap International schliesst sich der Glückskette an bei der Sammlung für Jugendliche in Not 10 Dezember 2015
Dieses Jahr ist Handicap International wieder Partner der Glückskette und des SRF für die jährliche Sammelaktion «Jeder Rappen zählt», die vom 10. bis 16. Dezember auf dem Bundesplatz in Bern stattfindet. Mit den gesammelten Spenden werden konkrete Projekte zugunsten von Jugendlichen in Not in der Schweiz und im Ausland finanziert.
Für eine Welt ohne Minen innerhalb von zehn Jahren 26 November 2015
November erscheint der 17. jährliche „Landmine Monitor (1)“ über die Anwendung der Ottawa-Konvention (2). Handicap International erinnert die Unterzeichnerstaaten der Konvention aus diesem Anlass an ihr Versprechen, dass sie während der Konferenz in Maputo im Juni 2014 gaben, die Welt bis 2025 von Minen zu befreien. Der Bericht belegt ausserdem eine steigende Zahl von Minenopfern und Einsätzen von Minen im Jahr 2014. Die Organisation ruft die Unterzeichnerstaaten deshalb dazu auf, ihre Anstrengungen zu verdoppeln, um diese Bedrohung aus der Welt zu schaffen.