„Wenn ich gross bin, werde ich fliegen „

Rehabilitation
Bangladesch

Der siebenjährige Saiful lebt im Rohingya-Flüchtlingslager in Kutupalong, im südlichen Teil von Bangladesch. Als er zwei Jahre alt war, verlor er sein rechtes Bein. Handicap International hat ihm zu einer angepassten Prothese verholfen, die ihm heute erlaubt, wieder laufen zu können und die Schule zu besuchen. Sein Traum: Pilot werden.

Der siebenjährige Saiful lebt im Rohingya-Flüchtlingslager in Kutupalong, im südlichen Teil von Bangladesch

Der siebenjährige Saiful lebt im Rohingya-Flüchtlingslager in Kutupalong, im südlichen Teil von Bangladesch | © Shumon Ahmed / HI

Die Vergangenheit in Myanmar

Die Eltern von Saiful wurden zuerst verfolgt, weil sie der Rohingya-Minderheit angehören, die Opfer von Rassendiskriminierung in Myanmar ist. Sie wurden aus ihrem Land vertrieben und mussten Zwangsarbeit leisten. Saifuls Vater wurde sogar gefoltert und schwer verletzt.

„Wir hatten keine Wahl, wir mussten fliehen", sagt Saifuls Mutter. Nach einer kräftezehrenden Flucht  finden Saifuls Eltern Zuflucht im Lager Kutupalong in Bangladesch, wie Hunderttausende andere geflüchtete Rohingya auch. 

Die Operation von Saiful

Doch die Geschichte der Familie ist damit nicht zu Ende! Saiful wurde mit einer schweren Fussfehlbildung geboren. Seine Situation verschlechtert sich und der Fuss infiziert sich. Die Eltern tun alles, um eine neue Katastrophe zu vermeiden. Aber sie müssen den Fuss schliesslich amputieren lassen.

Der kleine Saiful bleibt zwei Jahre lang zu Hause. Bis zu einem entscheidenden Treffen mit einem unserer Teams, das ihm Hoffnung gibt, eines Tages laufen zu können. Saiful hat jetzt ein Ziel: wie alle anderen Kinder „aufrecht zu leben“. Und er hat einen Traum: Pilot werden, um fliegen zu können! 

Mut und zwei Jahre Reha-Massnahmen ermöglichen es Saiful , genügend Beweglichkeit und Muskeln in seinen Beinen aufzubauen. Mit 6 Jahren bekommt er endlich eine Prothese, lernt laufen und kann zur Schule gehen.

 


 

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf

Nadia Ben Said
Verantwortliche Medien
(FR/DE/EN)

Tel : +41 22 710 93 36
[email protected]

 

Bleiben Sie informiert !

Erhalten Sie aktuelle Informationen zu unseren Aktivitäten vor Ort und unsere Notfallaufrufe.

HELFEN
Sie mit

Lesen sie weiter

«Ich sage meinen Freunden, sie sollen sich vor Minen in Acht nehmen»
© HI
Inklusion Minen und andere Waffen Rehabilitation

«Ich sage meinen Freunden, sie sollen sich vor Minen in Acht nehmen»

Zaid ist beim Spielen mit seinen Freund:innen auf einen Sprengkörper getreten – wahrscheinlich eine Mine. Er erlitt eine so schwere Beinverletzung, dass das Bein amputiert werden musste. Handicap International hilft ihm, wieder gehen zu lernen.

In Gaza lernt Nesma wieder laufen und schöpft neue Zuversicht
© HI
Inklusion Rehabilitation

In Gaza lernt Nesma wieder laufen und schöpft neue Zuversicht

Nesma gehört zu den Tausenden Menschen in Gaza, die bei den Bombardierungen verletzt wurden. Nachdem sie ihr rechtes Bein verloren hatte, machte die junge Frau eine sehr schwere Zeit durch. Dank psychologischer Betreuung und Rehabilitation durch Handicap International fand sie langsam ihr Selbstvertrauen wieder und machte ihre ersten Schritte mit der Prothese. Heute ist sie im sechsten Monat schwanger und bereitet sich darauf vor, Mutter zu werden.

UKRAINE: «Früher wollte ich einfach nur wieder gehen können. Dank Handicap International (HI) glaube ich daran, sogar rennen zu können!»
© HI
Gesundheit und Prävention Inklusion Rehabilitation

UKRAINE: «Früher wollte ich einfach nur wieder gehen können. Dank Handicap International (HI) glaube ich daran, sogar rennen zu können!»

Wie viele andere Ukrainer:innen leidet Nadezhda unter gesundheitlichen Problemen, die sich durch den Krieg noch verschlimmert haben. Dank der von Handicap International angebotenen Rehabilitationsmassnahmen konnte sie nach ihrer Evakuierung ihre Schmerzen lindern, neue Energie tanken und wieder nach vorn blicken.

Bleiben Sie informiert !

Erhalten Sie aktuelle Informationen zu unseren Aktivitäten vor Ort und unsere Notfallaufrufe.

 
 

Kontakt

Handicap International Schweiz
Avenue de la Paix 11, 1202 Genf
+41 (0)22 788 70 33
[email protected]

Uns kontaktieren

IBAN: CH66 0900 0000 1200 0522 4

 
 

Suchbegriff eingeben

 
 

Unser Netzwerk

 
 

Folgen Sie uns