Die neuen ersten Schritte von Safa

Inklusion Inklusion Minen und andere Waffen Rehabilitation
Jordanien Syrien

Im Alter von fünf Jahren wurde Safa bei einem Bombenangriff schwer verletzt und ihr musste ein Bein amputiert werden. Unsere Organisation hat sich bei ihrer Ankunft in Jordanien sofort um sie gekümmert.

Ermöglichen Sie wie Safa auch anderen Kindern, «neue erste Male» zu erleben. Entdecken Sie hier weitere Geschichten.

© Y. Youssef / HI (2016)

Ursprünglich stammt Safa aus Aleppo in Syrien. Heute lebt sie in Jordanien, wohin sie und ihre Familie 2013 flohen, nachdem Safa durch eine Rakete schwer verletzt worden war. Gleich nach ihrer Ankunft wurde Safa von HI versorgt und erhielt Reha-Behandlungen. Dadurch konnten ihre Muskeln gestärkt werden und sie fand ihr Gleichgewicht wieder. In einem ersten Schritt stellten wir Safa einen Rollstuhl zur Verfügung. Ende 2013 konnten wir sie schliesslich mit einer ersten Prothese ausstatten.

Seither kümmern wir uns weiterhin um ihre Versorgung.

Angepasste Prothesen, um wieder laufen zu können

Wie für alle unsere Begünstigten, die sich im Wachstum befinden, ist es auch für Safa unerlässlich, dass die Prothese regelmässig an ihr Wachstum angepasst wird. Deshalb wurde Safas Prothese schon mehrmals ausgewechselt.

«Die Prothese macht ihr das Leben wirklich leichter. Sie ist glücklicher, wenn sie ohne Krücken gehen kann», sagt ihr Vater. Er ist sehr engagiert und tut alles, was er kann, um täglich für das Wohlergehen seiner Familie zu sorgen. Aber die Mittel sind begrenzt. «Das Leben hier ist hart. Ich tue, was ich kann, damit sie sich eine gute Zukunft aufbauen können. Mit der neuen Prothese wird Safa mit ihren Geschwistern zur Schule gehen können. Sie liebt lernen und malen.»

11 Dezember 2020
Einsatzländer

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf

Nadia Ben Said
Verantwortliche Medien
(FR/DE/EN)

Tel : +41 22 710 93 36
[email protected]

HELFEN
Sie mit

Lesen sie weiter

UNO-Behindertenrechtskonvention auch nach 10 Jahren ungenügend umgesetzt
©CBM/Hayduk
Inklusion

UNO-Behindertenrechtskonvention auch nach 10 Jahren ungenügend umgesetzt

Am 15. Mai jährt sich das Inkrafttreten der UNO-Behindertenrechtskonvention in der Schweiz zum zehnten Mal. Mit deren Ratifizierung hat sich der Bund verpflichtet, die Rechte von Menschen mit Behinderungen vollumfänglich umzusetzen – auch in seiner internationalen Zusammenarbeit. Doch davon ist er noch weit weg.

Flore, Transportbegleiterin: eine Frau, die sich keine Grenzen setzt
© B. N. Lawson / HI
Inklusion

Flore, Transportbegleiterin: eine Frau, die sich keine Grenzen setzt

Flore ist verantwortlich für den Transport von humanitären Hilfsgütern nach Burkina Faso unter schwierigen Sicherheitsbedingungen. Porträt einer engagierten Frau, die ihren Beruf liebt.

Das Leid der Zivilbevölkerung muss aufhören
© HI
Gesundheit und Prävention Minen und andere Waffen Rechte von menschen mit behinderungen und politik

Das Leid der Zivilbevölkerung muss aufhören

Verschiedene Staaten trafen sich in Oslo, um die Umsetzung der politischen Erklärung gegen die Bombardierung von Städten zu überprüfen. Überlebende von Explosivwaffen forderten die Staaten auf, endlich zu handeln.