Handicap International begrüsst die Entscheidung der USA, die Waffenverkäufe an den Jemen vorübergehend stoppen

Minen und andere Waffen Nothlife
Jemen

Reaktion von Anne Héry, Advocacy Director für Handicap International (HI).

Jemen - Krankenhaus durch Bombardierung zerstört

Jemen - Krankenhaus durch Bombardierung zerstört | (c) HI

"Diese Entscheidung ist ein erster Schritt, um den Konflikt im Jemen nicht weiter anzustacheln. HI ermutigt die Biden-Administration zu einem endgültigen Verbot aller Waffenverkäufe, die der Zivilbevölkerung Schaden zufügen würden.

Dieser Konflikt hat Tausende von Zivilisten das Leben gekostet und zu einer weit verbreiteten Hungersnot geführt. Die anhaltenden Kämpfe und der massive Einsatz von Explosivwaffen in städtischen Gebieten haben katastrophale humanitäre Folgen. Am 26. März jährt sich der Konflikt zum sechsten Mal; der Jemen ist nun Schauplatz der grössten humanitären Krise der Welt. Waffenverkäufe waren und sind ein wichtiger Faktor in dieser Katastrophe. 

In diesem Konflikt müssen sich die Staaten entscheiden: Waffen an die Kriegsparteien verkaufen oder Zivilisten schützen. HI fordert die Staaten auf, die richtige Entscheidung zu treffen, indem sie ihre Waffenverkäufe an die Konfliktparteien endgültig einstellen. Frankreich, England und alle Staaten, die Waffen an die Konfliktparteien verkaufen, müssen ihre Verantwortung anerkennen und ihre Exporte 

29 Januar 2021
Einsatzländer

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf

Nadia Ben Said
Verantwortliche Medien
(FR/DE/EN)

Tel : +41 22 710 93 36
[email protected]

HELFEN
Sie mit

Lesen sie weiter

Schule dank Minenräumung wiedereröffnet
© T. Nicholson/HI
Minen und andere Waffen

Schule dank Minenräumung wiedereröffnet

Yasser al-Sanad, der Leiter der Al-Najah-Schule, berichtet von den Auswirkungen der Minenräumung durch Handicap International. Die Schule stand seit Ausbruch des Bürgerkriegs 2011 leer. Jetzt konnte sie gesichert werden und nimmt wieder ihre wichtige Rolle im Herzen der Stadt ein.

Handicap International begrüsst den Beitritt des Libanon zum Minenverbotsvertrag
© Xavier Bourgois / Handicap International
Minen und andere Waffen

Handicap International begrüsst den Beitritt des Libanon zum Minenverbotsvertrag

Der Libanon wird dem Übereinkommen über das Verbot von Antipersonenminen beitreten – ein Schritt, den wir nachdrücklich begrüssen. Als 162. Vertragsstaat dieses lebensrettenden Abkommens setzt das Land ein wichtiges Zeichen für den Schutz der Zivilbevölkerung vor den verheerenden und wahllosen Auswirkungen von Antipersonenminen.
 

Digger & HI Senegal: Schweizer Partnerschaft für einen minenfreien Senegal bis 2031
© A. Faye / HI
Advocacy-Arbeit Minen und andere Waffen

Digger & HI Senegal: Schweizer Partnerschaft für einen minenfreien Senegal bis 2031

Im April 2026 besuchten Mitarbeitende von Handicap International Schweiz im Rahmen einer Medienreise die Werkstätten der auf Minenräumung spezialisierten Stiftung Digger.

 

Kontakt

Handicap International Schweiz
Avenue de la Paix 11, 1202 Genf
+41 (0)22 788 70 33
[email protected]

Uns kontaktieren

IBAN: CH66 0900 0000 1200 0522 4

 
 

Suchbegriff eingeben

 
 

Unser Netzwerk

 
 

Folgen Sie uns