Oumou: Dank Aufklärung der Eltern und einer Prothese wieder zur Schule

Inklusion
International

„Dank des Projekts von HI hat meine Tochter technische Hilfe bekommen und kann jetzt wieder zur Schule gehen".

Oumou und ihre Mutter, Mariam

Oumou und ihre Mutter, Mariam | | © HI

„Mein Name ist Mariam. Ich bin die Mutter von Oumou. Sie ist neun Jahre alt und trägt eine Prothese. Dank des Projekts von HI hat meine Tochter technische Hilfe bekommen und kann jetzt wieder zur Schule gehen. Vorher hatte Oumou die Schule abbrechen müssen, weil ihre Prothese kaputt war und ihr nicht mehr passte. Meine Tochter war viel gewachsen und weder ihr Vater noch ich konnten es uns leisten, eine neue Prothese für sie anfertigen zu lassen. 
Als der Gemeinde-Betreuer vom HI-Team auf Oumou aufmerksam wurde, hat er mit uns gesprochen und uns vieles erklärt. Schliesslich haben wir zugestimmt, sie wieder in die Schule zu schicken. Mein Mann und ich hätten nie gedacht, dass sie wieder lernen könnte. 

Aber glücklicherweise erhielt Oumou als Teil des Projekts für inklusive Bildung in der Sahelzone eine medizinische Untersuchung, dann wurde eine neue angepasste Prothese für sie hergestellt. Jetzt kann sie wieder laufen und zur Schule gehen! Ohne diese Unterstützung wäre das nicht möglich gewesen. Jetzt geht unsere Tochter in die gleiche Schule wie alle ihre. Sie hat es sogar in die nächste Klasse geschafft.


Was mich betrifft, bin ich achtsamer geworden und habe in einer Schulung gelernt, warum Bildung für Kinder mit Behinderung so wichtig ist. Ich habe viel über Behinderung gelernt und die Vorteile verstanden, die es mit sich bringt, wenn man Kinder mit Behinderung zur Schule schickt. Ich bin jetzt Gemeinde-Beauftragte und spreche mit Kindern und ihren Familien.

Behinderung ist keine lebenslange Strafe

Mein Mann und ich sind sehr stolz auf unsere Tochter. Wir werden weiterhin andere Eltern von Kindern mit Behinderung informieren, damit sie verstehen, dass Behinderung keine lebenslange Strafe ist und dass auch diese Kinder das Recht haben, wie alle anderen zur Schule zu gehen".

Unterzeichnen Sie unsere Petition, um die Schultüren für alle Kinder zu öffnen!

4 September 2020

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf

Nadia Ben Said
Verantwortliche Medien
(FR/DE/EN)

Tel : +41 22 710 93 36
[email protected]

 

Bleiben Sie informiert !

Erhalten Sie aktuelle Informationen zu unseren Aktivitäten vor Ort und unsere Notfallaufrufe.

HELFEN
Sie mit

Lesen sie weiter

Weltweite Umfrage zeigt: Kürzungen der internationalen Hilfe treffen Menschen mit Behinderungen schwer
© I. Rugenge / HI
Inklusion Rechte von menschen mit behinderungen und politik

Weltweite Umfrage zeigt: Kürzungen der internationalen Hilfe treffen Menschen mit Behinderungen schwer

Eine von Handicap International (HI) in über 35 Ländern durchgeführte Umfrage zeigt die verheerenden Folgen der Kürzungen bei der internationalen Hilfe für Menschen mit Behinderungen: zunehmende Ausgrenzung, eingeschränkter Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen und existenzielle Bedrohung. Der Bericht bezeichnet die Situation als «drastischsten Rückgang der Hilfe in der modernen Geschichte».

Sokchea (16): Der Wunsch, vorwärtszukommen
© S. Rae / HI
Gesundheit und Prävention Inklusion Rehabilitation

Sokchea (16): Der Wunsch, vorwärtszukommen

Sokchea Leng lebt mit einer Zerebralparese und wuchs in der kambodschanischen Provinz Kampong Cham auf. Dank der unermüdlichen Unterstützung ihrer Mutter und der Begleitung durch die Teams von Handicap International lernte die Jugendliche zunächst gehen und konnte anschliessend die Schule besuchen. Heute setzt sie ihre Schulbildung mit grosser Entschlossenheit fort.

Warum sind Landminen so gefährlich für die Zivilbevölkerung?
© HI
Minen und andere Waffen

Warum sind Landminen so gefährlich für die Zivilbevölkerung?

Minen töten und verstümmeln jahrzehntelang – auch wenn der Krieg längst vorbei ist. Rund 90 Prozent der Opfer kommen aus der Zivilbevölkerung. Dennoch sind Landminen wieder auf dem Vormarsch: massiver Einsatz in bewaffneten Konflikten, Rückzug von fünf Staaten aus dem Ottawa-Verbotsvertrag, neue Minenproduktion, mehr Minenopfer.

Gary Toombs, HI-Experte für Minenräumung erklärt, warum Minen so gefährlich sind und wie sich Staaten besser schützen können.

Bleiben Sie informiert !

Erhalten Sie aktuelle Informationen zu unseren Aktivitäten vor Ort und unsere Notfallaufrufe.

 
 

Kontakt

Handicap International Schweiz
Avenue de la Paix 11, 1202 Genf
+41 (0)22 788 70 33
[email protected]

Uns kontaktieren

IBAN: CH66 0900 0000 1200 0522 4

 
 

Suchbegriff eingeben

 
 

Unser Netzwerk

 
 

Folgen Sie uns