Unsere Botschafterin Celine van Till in Rio!

2008 stürzt sie vom Pferd und bleibt danach mehrere Monate halbseitig gelähmt. Doch Celine steigt schnellstmöglich wieder in den Sattel und zählt heute zu den Sportlern, die sich für die Teilnahme an den Paralympics 2016 in Rio qualifiziert haben. Sie vertritt die Schweiz in der Disziplin Para-Dressur.

Celine und Amanta

Celine und Amanta | © Aline Deshayes

Leistung und Freude

Beim unermüdlichen Training werden sie und Amanta eins. „Meine 12-jährige Stute Amanta und ich verstehen uns, wir kommunizieren. Unsere Beziehung ist symbiotisch. Sie hat mir bei der Rehabilitation nach dem Unfall sehr geholfen – ebenso meine Ärztin, meine Psychologin und meine Physiotherapeutin.“

Celine belegt Platz 43 der Weltrangliste im Para-Dressurreiten mit allen Behinderungsgraden. Nach drei Selektionsdurchgängen erfuhr sie Mitte Juli, dass sie sich für die Paralympics qualifizieren konnte. „Dressurreiten ist wie Eiskunstlauf: ein Tanz, aber mit Pferd. Es besteht aus einer Abfolge von Pflichtfiguren und einer Kür. In der Para-Dressur macht dies ein Reiter mit Behinderung.“

Die letzten Vorbereitungsarbeiten vor der Abreise laufen schon. Celine freut sich sehr:

„Meine ersten Olympischen Spiele will ich voll geniessen – mit der Schweizer Delegation in Rio sein, meinen Traum leben und ihn mit allen teilen, die mich unterstützen.“

Celines Wettkämpfe finden am 11. und 13. September 2016 statt. Für die besten 30% aus den ersten beiden Läufen zusammengerechnet folgt die Kür am 16. September. „Auf ins Abenteuer!“

Mehr über Celine erfahren

29 August 2016
Einsatzländer

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf

Nadia Ben Said
Verantwortliche Medien
(FR/DE/EN)

Tel : +41 22 710 93 36
[email protected]

HELFEN
Sie mit

Lesen sie weiter

Ukraine: Explosivwaffen, tägliche Bombardierungen und Verseuchung durch Blindgänger isolieren Dörfer, viele ältere Menschen harren in Frontnähe aus
© M.Monier / HI
Gesundheit und Prävention Minen und andere Waffen Nothlife Stop Bombing Civilians

Ukraine: Explosivwaffen, tägliche Bombardierungen und Verseuchung durch Blindgänger isolieren Dörfer, viele ältere Menschen harren in Frontnähe aus

Der massive Einsatz von Explosivwaffen in der Ukraine hat Strassen, Spitäler und Schulen zerstört und ganze Landstriche isoliert. Wir weisen auf die Gefahren hin, die von Blindgängern ausgehen, und auf die wachsenden Bedürfnisse der Menschen, die nicht aus den Kampfgebieten fliehen konnten. 

Ein Tag im Leben unserer Minenräumer:innen
© A. Stachurski / HI
Minen und andere Waffen

Ein Tag im Leben unserer Minenräumer:innen

Schlüpfen Sie in die Schutzkleidung unserer Minenräumer:innen im Senegal und erleben Sie einen Tag an ihrer Seite

«Ein Jahr nach dem Erdbeben fühle ich mich fast so gut wie vorher»
© HI 2023
Nothlife Rehabilitation

«Ein Jahr nach dem Erdbeben fühle ich mich fast so gut wie vorher»

Wir begleiten die Überlebenden der schweren Erdbeben in Syrien weiterhin bei der Rehabilitation und leisten psychologische Unterstützung.