© T. Nicholson / HI
Minen und andere Waffen
Dem Explosivwaffen-Monitor zufolge wurden im Jahr 2025 22’600 Zivilpersonen durch Explosivwaffen getötet. Dies entspricht einem Rückgang von 21 % gegenüber dem Höchststand von 28’600 im Jahr 2024. Doch diese Verbesserung ist trügerisch: Sie erklärt sich durch die Waffenstillstände in Gaza und im Libanon, wo die Zivilbevölkerung jedoch nach wie vor unter Bombardierungen leidet. Überall sonst verschlechterte sich die Lage: Es gab mehr betroffene Länder, mehr Waffenarten und mehr zerstörte zivile Einrichtungen. Die Zivilbevölkerung in mindestens 65 Ländern und Gebieten litt unter dem Einsatz von Explosivwaffen.
© T. Nicholson/HI
Minen und andere Waffen
Yasser al-Sanad, der Leiter der Al-Najah-Schule, berichtet von den Auswirkungen der Minenräumung durch Handicap International. Die Schule stand seit Ausbruch des Bürgerkriegs 2011 leer. Jetzt konnte sie gesichert werden und nimmt wieder ihre wichtige Rolle im Herzen der Stadt ein.
© Xavier Bourgois / Handicap International
Minen und andere Waffen
Der Libanon wird dem Übereinkommen über das Verbot von Antipersonenminen beitreten – ein Schritt, den wir nachdrücklich begrüssen. Als 162. Vertragsstaat dieses lebensrettenden Abkommens setzt das Land ein wichtiges Zeichen für den Schutz der Zivilbevölkerung vor den verheerenden und wahllosen Auswirkungen von Antipersonenminen.